DFJW sucht neue Juniorbotschafter*innen

Bewerbungen für ein Jahr im Zeichen von Demokratie und Europa sind bis 31. Juli 2021 möglich

Das deutsch-französische Jugendwerk (DFJW) sucht für 2021/22 wieder 100 ehrenamtliche junge Menschen in Deutschland und Frankreich (Alter: 18-30 Jahre), die ihre Institution lokal vertreten, die DFJW-Programme bekannter machen und die deutsch-französische Freundschaft aufleben lassen. Das nächste Jahr der Juniorbotschafter*innen wird im Zeichen von Demokratie und Europa stehen.

Die Ausschreibung für die DFJW-Juniorbotschafter*innen ist bereits geöffnet und steht auch für junge Sportler*innen offen. Die Bewerbungsfrist läuft noch bis zum 31. Juli 2021.

Weitere Auskünfte zum Netzwerk, den Bewerbungsbedingungen und den Link zum Bewerbungsformular gibt’s auf der Seite des DFJW.

RV 1910 Hechtsheim für Engagement im Kinderschutz ausgezeichnet

„Wir schauen hin! – Keine Chance für sexualisierte Gewalt im Sport“ ist der Name des Präventionsprojektes der Sportjugend Rheinhessen und das Landesportbundes Rheinland-Pfalz.

Für die erfolgreiche Teilnahme an diesem Projekt wurde der RV 1910 Hechtsheim jetzt ausgezeichnet.

Katrin Siemon überreicht das Kinderschutz-Siegel an Inken Berg und Marvin Höffner vom RV Hechtsheim Foto: Gundolf Berg

Der Startschuss für die Maßnahme fiel bereits 2019. Zusammen mit sieben weiteren Vereinen aus Rheinhessen hatte der Radsportverein eine auf 12 Monate angelegte Qualifizierungsmaßnahme begonnen. Ziel war die Implementierung eines Kinderschutzprojektes, welches zum einen auf die Sensibilisierung der Mitglieder, Eltern und Übungsleiter abzielt, zum anderen Kinderschutzmaßnahmen aber auch strukturell verankern soll.

Für die Umsetzung wurden 14 Präventionsbausteine entwickelt, die teils verpflichtend, teils fakultativ sind. Unter der Leitung von Anprechpartner*in Inken Berg und Marvin Höffner führte der Verein u.a. Schulungen für Übungsleiter*innen und Trainer*innen, Sportler*innen und Eltern durch. Des Weiteren wurden gemeinsam Verhaltensregeln für selbige erarbeitet und in einem Verhaltenscodex festgehalten. Zusätzlich weisen alle Übungsleiter*innen, Trainer*innen und Betreuer*innen u.a. regelmäßig ihr Führungszeugnis nach. Ein Interventionsplan soll zudem Handlungssicherheit im Falle eines hoffentlich nicht eintretenden Verdachtsfalls geben.

Für die Zukunft ist zudem die Verankerung des Themas in der Satzung geplant. Weiterhin soll eine Risikoanalyse Klarheit bringen, an welchen Stellen der Verein weiter präventiv aktiv werden kann.

Im Rahmen des alljährlich stattfindenden Volksradfahrens konnte das Siegel nun abschließend an den Verein überreicht werden. „Aufgrund der Corona-Pandemie war eine frühere Übergabe leider nicht möglich gewesen. Dabei hatte der Verein bereits Mitte 2020 alle notwendigen Bausteine für das Projekt erfolgreich abgeschlossen“, berichtet Katrin Siemon, Projektleiterin für den Bereich „Sexualisierte Gewalt im Sport“ bei der Sportjugend Rheinhessen. „Um so mehr freuen wir uns, dass wir den Verein jetzt offiziell auszeichnen konnten.“

Neben dem Siegel „Engagiert im Kinderschutz“ erhielt der Verein eine Prämie in Höhe von 500,00 € für die Jugendarbeit.

Im März 2021 startete die zweite Runde des Präventionsprojektes. Innerhalb eines Jahres werden nun 13 weitere rheinhessische Vereine im Bereich „Prävention sexualisierter Gewalt im Sport“ geschult. Sie setzen mit der Teilnahme ein wichtiges Zeichen und positionieren sich klar und für den Kinderschutz als zentrales Thema ihrer Jugendarbeit.

Wenn auch Sie Fragen zum Thema Kinderschutz und zur Umsetzung von Präventionsmaßnahmen haben, steht Ihnen unsere Mitarbeiterin Katrin Siemon jederzeit unter der Telefonnummer 06131-2814 210 oder per Mail: k.siemon@sportbund-rheinhessen.de zur Verfügung.

Weitere Infos zum Thema unter: https://sportjugend-rheinhessen.de/kinderschutz-im-sportverein/

Ausschreibungen Deutsches Olympisches Jugendlager in Peking

Anlässlich der Olympischen Winterspiele vom 31. Januar bis zum 16. Februar 2022 in Peking plant die Deutsche Sportjugend (dsj) in Zusammenarbeit mit der Deutschen Olympischen Akademie (DOA) wieder ein Deutsches Olympisches Jugendlager (DOJL) durchzuführen.

Nachwuchsleistungssportler*innen und ehrenamtlich Engagierte im Alter von 16 bis 19 Jahren können sich für die Teilnahme am DOJL Peking bewerben, um die Faszination Olympia live vor Ort zu erleben. Die Bewerbung ist bis zum 8. August 2021 möglich. Auch im Leitungsteam sind Plätze zu besetzen; die Bewerbungsfrist für das Leitungsteam endet jedoch bereits am 30. Juni 2021.

Auf der Homepage des DOJL www.olympisches-jugendlager.de sind alle Informationen, Eckdaten und der Link zum Bewerbungsportal hinterlegt.
Für Rückfragen stehen Lisa Kaisner (kaisner@dsj.de, 069/6700-323) oder Wiebke Arndt (Deutsche Olympische Akademie, jugendlager@doa-info.de) gerne zur Verfügung

Weiterführende Informationen:
Ausschreibung Teilnehmer
Ausschreibung Leitungsteam

Sportfinder Aktionszeitraum wird verlängert

„Sport machen, Verein finden mit der Ganztagsschule“ ist das Motto des Kooperationsprojekts „Sportfinder“, welches seit dem Beginn des Schuljahres 2020/21 Sportvereine und Verbände beim Vorhaben unterstützt, Kindern und Jugendlichen den Sport im Verein näher zu bringen. Der Aktionszeitraum wurde nun in Abstimmung mit dem Ministerium für Bildung in Rheinland-Pfalz bis in den Herbst 2021 verlängert und berücksichtigt die pandemiebedingten Einschränkungen und Absagen entsprechender Projekte in Ganztagsschulen. Mit der Verlängerung des Zeitraumes sollen Kooperationen und Projekte auch mit Beginn des Schuljahres 2021/22 eine Förderung erhalten und so  eine sinnvolle Begleitung der Wiederaufnahme des Sports in Ganztagsschulen ermöglicht werden.

Vereine und Verbände können als Antragssteller nun bis zum 15. Oktober 2021 eine entsprechende Aktion, die in Kooperation mit einer Ganztagsschule durchgeführt wird, mit bis zu 500,00 Euro fördern lassen. Mögliche Projekte und Aktionen sind Familiensporttage, Projekttage mit Sportbezug oder Schulturniere an der Ganztagsschule. Ursprünglich war der Förderzeitraum lediglich für das Schuljahr 2020/21 vorgesehen. Auch der im Rahmen des Sportfinder-Projekts gestartete Sportfinder-Wettbewerb wird bis in den Herbst verlängert. Vereine und Verbände nehmen mit ihrer durchgeführten Sportfinder-Aktion automatisch am Wettbewerb teil. Die Verlängerung des Aktionszeitraumes berücksichtigt die seit mehreren Monaten anhaltenden Einschränkungen der Corona-Pandemie und ermöglicht eine Förderung der sogenannten „Sportfinder-Aktionen“ auch nach Beginn des neuen Schuljahres 2021/22. Vielen Sportvereinen und –verbänden war es schlicht noch nicht möglich, entsprechende Formate zu entwickeln, die in Kooperation mit Ganztagsschulen Kindern und Jugendlichen ein Angebot und Mitgliedschaft in einem Sportverein näher bringt. Eine Verlängerung des Aktionszeitraumes soll entsprechende Umsetzungen nun bis zum Herbst 2021 ermöglichen. Damit soll die Mitgliedergewinnung in dem wichtigen Altersbereich der 6-18-Jährigen unterstützt werden.

Sportfinder-Projekte können Wiederaufnahme des Sports in Schule und Verein sinnvoll bereichern

Die Schüler*innen erhalten durch die Sportfinder-Aktionen vielfältige Einblicke in die Welt des Sportes und der Vereinsstruktur. Sie werden für Bewegung und Sport begeistert und erhalten die Gelegenheit „ihre“ Sportart zu finden, ihre Talente zu entfalten und einen aktiven, gesunden Lebensstil zu entwickeln. Insbesondere nach dem monatelang andauernden Stillstand des Freizeit- und Breitensports ist dies ein besonders wichtiger Faktor für die vor uns liegende zweite Jahreshälfte. Ganztagsschulen erfahren die Bedeutung von Bewegung und Sport in Bezug auf die positiven Effekte für das Lernen, die Gesundheit und des sozialen Klimas an der Schule und kommen mit möglichen langfristigen Kooperationspartnern in den Austausch. Der ganzheitliche Bildungsaspekt von Bewegung und Sport wird gestärkt und die Entstehung von regionalen Netzwerken (Verein, Kita, Schule, Jugendzentrum…) unterstützt. Die Sportfinder-Projekte können so die Wiederaufnahme des Sports an Ganztagsschulen sinnvoll begleiten und interessierte Schüler*innen entsprechende Angebote in Sportvereinen näher bringen.

Der Landessportbund, die Sportjugenden und die regionalen Sportbünde unterstützen diese Kooperationsprojekte gemeinsam mit dem Ministerium für Bildung in Rheinland-Pfalz.

Mehr Informationen zur Förderung, den Förderbedingungen und entsprechenden Anmeldeformularen finden Sie hier.

Ansprechperson: Katrin Riebke

 

Verleih von Trendsport- & Spielekisten wieder möglich

Die Sportjugend Rheinhessen startet ab sofort wieder mit dem Verleih ihrer Trendsport- und Spielekisten. Der Verleih der Spielgeräte ist kostenfrei.

Alle Infos zu den Trendsport- & Spielekisten finden sie auf unserer Homepage.

Bei Anfragen wenden Sie sich bitte aus unsere Bundesfreiwilligendienstlerin
Anne Graumann
Tel. 06131 – 2814 227
bfdsj@sportbund-rheinhessen.de

Freitag ist Anmeldeschluss für Ferien am Ort in den Sommerferien / Zuschüsse angehoben

Mit den neuesten Lockerungsschritten in der Corona-Verordnung sind ab dem 18. Juni bei Inzidenzen unter 100 Jugendfreizeiten mit Übernachtung in Rheinland-Pfalz wieder zugelassen. Vereine, die in den Sommerferien eine Jugendfreizeit planen, haben noch bis zum kommenden Freitag, 18. Juni, Zeit, diese zur Aktion “Ferien am Ort” der Sportjugend Rheinhessen anzumelden. Das diesjährige Motto lautet „Werte in Bewegung“, das von den teilnehmenden Vereinen in selbst gewählter Form umgesetzt werden muss, wenn sie an der Prämierung teilnehmen möchten und dann attraktive Sach- und Geldpreise gewinnen können. Auch wer das Motto nicht umsetzt, erhält bei der Anmeldung der Ferienfreizeit zu „Ferien am Ort“ für jeden Teilnehmer ein kostenloses Aktions-T-Shirt. Weitere Informationen finden sich auf der Homepage der Sportjugend Rheinhessen (https://sportjugend-rheinhessen.de/ferien-am-ort/), Ansprechpartnerin ist Uschi Best, die unter der Mail-Adresse u.best@sportbund-rheinhessen.de erreichbar ist.

Unabhängig von der Teilnahme beim Projekt „Ferien am Ort“ profitieren Vereine bei der Veranstaltung von Jugendfreizeiten von einer erhöhten Förderung durch das zuständige Ministerium. Der im vergangenen Jahr befristet von 3,00 auf 4,00 Euro erhöhte Zuschuss pro Teilnehmer und Tag wurde nun nochmals auf 6,00 Euro angehoben – unabhängig davon, ob die Freizeit mit oder ohne Übernachtung stattfindet. Durch das Aktionsprogramm der Bundesregierung „Aufholen nach Corona“ steigt auch die Förderung für Maßnahmen, die auf junge Menschen aus einkommensschwachen Familien, junge Menschen mit Behinderung und junge Arbeitslose abzielen. Hier verdoppelt sich der Zuschuss von 7,50 Euro auf 15,00 Euro. Zusätzlich wird der Einsatz von Corona-Schnelltests mit einem Zuschuss von 3,00 Euro pro Test gefördert.