BFD’ler*in ab September gesucht

Die Sportjugend Rheinhessen sucht zum 1. September 2021 eine*n Freiwillige*n für einen

Bundesfreiwilligendienst (BFD) im Sport

Die Sportjugend Rheinhessen ist der größte Jugendverband in Rheinhessen, wir betreuen ca. 120.000 Kinder und Jugendliche in den Sportvereinen in Rheinhessen, sowie die Jugendleiter der Vereine und Fachverbände.

Die BFD-Stelle beinhaltet eine Mischung aus theoretischen und praktischen Aufgabenschwerpunkten:

Du unterstützt die Geschäftsstelle der Sportjugend Rheinhessen, z. B. bei der Bearbeitung von Zuschussanfragen der Sportvereine und koordinieren den Verleih der Trendsport- und Spielekisten. Du hilfst bei der Planung, Organisation und Durchführung von Veranstaltungen, Projekten, Aus- und Fortbildungen für Jugendleiter, Trainer und Übungsleiter im Kinder- und Jugendbereich, sowie bei der Planung von Freizeiten im Kinder- und Jugendbereich.

Zum 01.09.2021 besetzt die Sportjugend Rheinhessen für ein Jahr eine Stelle für einen Bundesfreiwilligendienst (BFD). Der BFD im Sport ist ein Bildungs- und Orientierungsjahr, das pädagogisch begleitet wird und Erfahrungsräume für Freiwillige eröffnet. Der Erwerb persönlicher Kompetenzen und sportlicher Lizenzen sowie Berufs- und Engagementorientierung stehen im Mittelpunkt.

Der*die Bewerber* für diese BFD-Stelle sollte folgendes Profil erfüllen:

  • Volljährigkeit (18 Jahre)
  • Interesse am Sport
  • Nach Möglichkeit Führerschein Klasse B
  • Erfahrung in der Betreuung von Kindern und Jugendlichen
  • Gute EDV Kenntnisse
  • Teamfähigkeit, Flexibilität

Wir bieten:

  • 39 Stunden Arbeitszeit – Gleitzeit
  • 370 € Taschengeld
  • Übernahme der Sozialversicherungsbeiträge
  • 26 Urlaubstage und 25 Seminartage pro Jahr
  • Pädagogische Begleitung und Betreuung
  • Möglichkeit zum Erwerb einer Übungsleiter-/ Jugendleiter-Lizenz

Ihre Bewerbung schicken Sie bitte bis zum 15. Mai 2021 an: bewerbungen@sportbund-rheinhessen.de

Bei Fragen stehen wir Ihnen sehr gerne unter 06131-2814 210 zur Verfügung.

Hier könnt ihr euch die Stellenanzeige downloaden.

#wirwählen – Forderungen der Jugend für den Sport in Rheinland-Pfalz

Unter dem Motto #mitreden haben die Sportjugenden in Rheinland-Pfalz Ende des Jahres 2020 eine Befragung unter Kindern und Jugendlichen im Alter von 14 und 26 Jahren durchgeführt. Aus den dort erzielten Ergebnissen konnten nun konkrete Forderungen für den Sport in Rheinland-Pfalz abgeleitet werden.

Im Hinblick auf die anstehenden Landtagswahlen werden diese Forderungen aktuell mit den jugendpolitischen Sprecher*innen der jeweiligen Parteien besprochen. Jetzt heißt es #wirwählen , um den Anliegen von Kindern und Jugendlichen Gehör zu verschaffen und ihre politische Mitbestimmung zu fördern.

Forderungen der Jugend im Sport sind unter anderem eine Verbesserung der Erreichbarkeit der Sportstätten und im Zuge dessen vergünstigte Nutzungsmöglichkeiten des ÖPNV für das Ehrenamt. Außerdem nimmt die Forderung nach Anerkennung in den Ergebnissen der Umfrage eine sehr hohe Stellung ein. Viele Jugendliche wünschen sich mehr Honorierung im Ehrenamt, welches zudem die Bereitschaft für ehrenamtliches Engagement im jungen Alter, umso mehr steigern würde. Zur Unterstützung von Schulen und Sportvereinen muss aber vor allem auch die Digitalisierung in Rheinland-Pfalz stärker durch die Politik vorangebracht werden.

Die genauen Ergebnisse findet ihr auf der Homepage der Sportjugend Rheinland-Pfalz.

Ferien am Ort 2021

Pfingst-, Sommer- und Herbstferien sind „Ferien am Ort“-Zeiten!

Für viele Vereine ist das Projekt „Ferien am Ort“ mehr Spaß mit Spiel und Sport. Ein Tag, ein verlängertes Wochenende, eine Woche oder sogar noch länger begeistern die Vereine, Kinder und Jugendliche in den Ferien. Ein vielfältiges, sportliches und kulturelles Programm lässt die Ferien für zahlreiche Kinder zu einer aufregenden Zeit ohne Langeweile und Fernweh werden. Partizipation und Mitbestimmung von Kindern und Jugendlichen sind hierbei von zentraler Bedeutung. Aber auch unser diesjähriges Motto „Werte in Bewegung“ soll im Vordergrund stehen.

In 2021 wurde das Projekt über die Sommerferien hinaus auf die Pfingst- und Herbstferien ausgeweitet. Meldet euch jetzt mit eurer Aktion bei uns an!

Anmeldeschluss Pfingstferien: 23.04.2021

Anmeldeschluss Sommerferien: 18.06.2021

Anmeldeschluss Herbstferien: 10.09.2021

Hier gibt es alle wichtigen Informationen zu Ferien am Ort 2021.

 

Ferienangebote der Vereine & Verbände

Dein Verein oder Verband veranstaltet eine Ferienfreizeit oder ein Camp? Dann helfen wir euch gerne bei der Bewerbung! Schickt uns eure Informationen an sportjugend@sportbund-reinhessen.de. Wir veröffentlichen Eure Angebote dann auf der Homepage der Sportjugend Rheinhessen unter https://sportjugend-rheinhessen.de/freizeiten-vereine-verbaende/.

Wir benötigen: Datum, Ort, Zielgruppe (Alter, Sportart), Flyer/Ausschreibung der Maßnahme und einen Link zu eurer Homepage (zur Veranstaltungsseite).

Hier findet ihr die Angebote der Vereine und Verbände.

Hochmotivierte Referent*innen

Sportjugend Rheinhessen plant Veranstaltungskalender 2021 – und möchte den Großteil der Veranstaltungen online anbieten.

Mitte Januar fiel bei der Sportjugend Rheinhessen der Startschuss des Projekts „Veranstaltungen 2021“. 13 interessierte, engagierte und unglaublich motivierte Referent*innen folgten der Einladung zum ersten digitalen Referenten-Kick-off. Das Online-Meeting bot die Möglichkeit, sich kennenzulernen und einen Einblick in die Tätigkeit als Referent*in bei der Sportjugend Rheinhessen zu erhalten. Mit abwechslungsreichen Spielen kamen der Spaß und trotz der räumlichen Distanz auch die Interaktion zwischen den Teilnehmer*innen nicht zu kurz. Zudem wurden grundlegende Informationen über die Sportjugend sowie die Organisation der Veranstaltungen vermittelt. Nach knapp zwei Stunden intensivem Austausch konnte dann das Umsetzen und Planen der Aus- und Fortbildungen beginnen. Und diese Planung wird auch in diesem Jahr eine Mammutaufgabe sein, denn ein Großteil der Veranstaltungen soll möglichst wieder digital angeboten werden.

Wir bedanken uns bei allen Referent*innen für ihre Teilnahme und freuen uns auf die Zusammenarbeit.

Jahresheft 2021

Die Qualifizierung von Übungsleiter*innen und Vereinsmanager*innen ist die zentrale Aufgabe des Sportbundes Rheinhessen sowie der Sportjugend Rheinhessen. Jährlich nutzen viele Teilnehmer*innen unsere Qualifizierungsmaßnahmen. Wir vermitteln das nötige Wissen für die Vereins- und die Verbandsarbeit in der Sportpraxis und im Sportmanagement.

Das vollständige Bildungsangebot für das Jahr 2021 finden Sie hier…

Zu den Anmeldungen geht es hier…

Jetzt bewerben! – PSG-Projekt geht in 2. Runde

„Wir schauen hin – keine Chance für sexualisierte Gewalt“ – Unter diesem Motto setzen der Landessportbund Rheinland- Pfalz, die Sportjugenden Rheinhessen, Rheinland sowie Pfalz in einem Gemeinschaftsprojekt einen weiteren Beitrag zum Kinder- und Jugendschutz im rheinland-pfälzischen Sport. Auch der Sport steht in der Verantwortung, das Wohl der ihnen anvertrauten Kinder  und Jugendlichen bestmöglich vor Gewaltübergriffen zu schützen. Deshalb, und in Anlehnung an die Resolution „Missbrauch von Schutzbefohlenen“, die anlässlich der LSB-Mitgliederversammlung 2010 verabschiedet wurde, engagieren sich die oben genannten Verbände seit vielen Jahren im Themenfeld „Gegen sexualisierte Gewalt im Sport“. Gemeinsames Ziel  ist es, rheinland-pfälzische Vereine und Verbände für das schwierige Thema zu sensibilisieren und dafür zu sorgen, dass vor Ort entsprechende Schutzmaßnahmen verankert werden.

Den Flyer mit allen weiteren Informationen finden Sie hier…

Wir sagen DANKE! – Geschäftsführer Joachim Friedsam geht nach 34 Jahren

Die hauptamtliche Spitze des Sportbundes Rheinhessen geht: Joachim Friedsam, seit 2001 der Geschäftsführer des rheinhessischen Dachverbandes, geht am morgigen 1. Dezember in Rente. Damit endet eine Ära bei dem rund 900-Vereine starken Verband. Sein Nachfolger steht bereits fest: Sein bisheriger Stellvertreter Thorsten Richter übernimmt die Leitung von ihm. Dessen Abteilungsleitung für die Ressorts Kommunikation und Vereinsentwicklung wird Lena Hornberger betreuen, bisher Abteilungsleitung Sportjugend.

Joachim Friedsam, Geschäftsführer des Sportbundes Rheinhessen, tritt nach fast 34 Jahren Tätigkeit in den wohlverdienten Ruhestand. „Es ist ein komisches Gefühl, zum letzten Mal zur Arbeit zu gehen“, gibt er unumwunden zu. Die Corona-Pandemie macht das nicht besser. Kein großer Bahnhof, keine intensive Abschlussfeier ist möglich. Schade, aber irgendwie passt es zu dem bescheidenen Chef, als der er wirkte und als der er geht. Der gebürtige Oberweseler war bei „seinen“ Vereinen und Verbänden bekannt und beliebt für seine Fachkompetenz und einen immensen Erfahrungsschatz, den er gewinnbringend für die Belange der Vereine und Fachverbände einsetzte. Der leidenschaftliche Radsportler galt von Beginn an als emsiger Arbeiter und zuverlässiger Dienstleister. Durch seine ausgleichende Art schaffte er es immer wieder, auch schwierige Situationen in harmonische Gefilde zu überführen. Der studierte Pädagoge verdiente sich im Laufe seiner Zeit große Anerkennung weit über die rheinhessische Grenze hinaus und war ein äußerst geachteter und geschätzter Ansprechpartner, Kollege und Sportfunktionär. Er übergibt mit dem heutigen Tag das Zepter an Thorsten Richter.

Dieser ist seit 2009 beim Sportbund Rheinhessen. Der gelernte Redakteur studierte vor seiner journalistischen Ausbildung Politik, Philosophie, Sport und Geschichte und hat seit 2012 die Position des stellvertretenden Geschäftsführers inne. In den Jahren 2013 bis 2015 verdiente er sein Geld bei der Stiftung der Deutschen Fußball-Liga, blieb dem Sportbund aber als gewähltes Präsidiumsmitglied erhalten. Nach seiner Rückkehr ins Hauptamt 2015 übernahm er die Leitung der IT-Projekte, kümmerte sich um die Ressorts Vereinsentwicklung, Kommunikation und Sport und Gesellschaft sowie die Stellvertretung Friedsams. „Ich freue mich auf die Aufgabe, weiß aber auch, dass es durchaus intensive Jahre werden“, so Richter. Auf ihn warten herausfordernde Aufgaben wie die Modernisierung der Satzung, der Umzug in eine neue Geschäftsstelle und die Umstrukturierung der Geschäftsstelle aufgrund diverser Rentenbeginne.

„Seine“ Abteilungsleitung übernimmt Lena Hornberger. Sie kümmerte sich seit 2019 als Elternzeitvertretung um die Sportjugend Rheinhessen. Dort ist sie Abteilungsleiterin und bestens in die Sportjugend-Strukturen in Rheinland-Pfalz eingebunden. Jetzt folgt der Wechsel in den „Erwachsenenverband“.

Bis auf das Thema IT übernimmt sie die Aufgaben ihres Vorgängers und wird ihren persönlichen Schwerpunkt besonders auf Marketing und Vereinsentwicklung legen. Zu ihren Themenfeldern gehören des weiteren Breiten- und Freizeitsport, Ehrungen und alles rund um die Kommunikation.

„Wir sind heute traurig und freudig zugleich“, berichtet Präsident Klaus Kuhn. „Sentimental und traurig, weil ein echter Freund und geschätzter Mitarbeiter uns verlässt. Joachim Friedsam ist ein sehr angenehmer und kluger Gesprächspartner und Mensch. Er wird uns fehlen.“ Gleichsam eröffne sich auch eine neue Zeitrechnung, so der der Primus inter pares. „Es gibt einige neue Themen zu beackern, da kommen neue Kräfte gerade richtig. Thorsten Richter hat in der Vergangenheit mehrfach bewiesen, dass er strategisch-kluge Entscheidungen trifft und eine Organisation entwickeln kann. Unsere neue Abteilungsstruktur ist ein solches Beispiel, das Voranbringen der Digitalisierung unserer Prozesse und Programme ein weiteres.“ Der Umbruch der Geschäftsstelle spiegelt ähnliches wider. „Erfahrung geht, aber frische Ideen kommen“, so Kuhn. „Das belebt das Duo von Hauptamt und Ehrenamt, das zusammen Dienstleister für die rund 900 Vereine mit ihren etwa 275.000 Mitgliedern ist und bleiben wird.“

Zur Person: Joachim Friedsam wurde in Oberwesel geboren, nach dem Abitur folgte der Diplomstudiengang Leibeserziehung von 1976 bis 1980 an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, der Diplomstudiengang Erziehungswissenschaften 1979 bis 1984, Berufsziel Diplom Sportlehrer und Diplompädagoge im Bereich der Sonderpädagogik.

Durch verschiedene Tätigkeiten beim Landessportbund und dem Bildungswerk Rheinland-Pfalz ging auch die Tür zum Sportbund Rheinhessen auf, bei dem er als Lehrgangsleiter und Referent arbeitete. 1986 nahm seine berufliche Karriere Fahrt auf: Er wurde hauptamtlicher Referent für Breiten- und Freizeitsport und Öffentlichkeitsarbeit beim Sportbund Rheinhessen. 1992 wurde Joachim Friedsam stellvertretender Geschäftsführer und im Jahr 2001 Geschäftsführer des Sportbundes Rheinhessen.

Er ist begeisterter Radsportler, war früher ein sehr guter Leichtathlet, Basketballer und Tischtennis-Spieler. Seine weiteren Leidenschaften sind lesen, erlesene Weine und eine ausgeprägte Liebe zu Frankreich.

Zur Person: Thorsten Richter wurde in Birkenfeld an der Nahe geboren, sein Elternhaus ist in Baumholder. Nach freier journalistischer Arbeit folgte der Umzug nach Mainz und das Abitur über den zweiten Bildungsweg am Ketteler-Kolleg und ein anschließendes Studium von Politik, Philosophie, Sport und Geschichte mit dem Magisterabschluss. Es folgte ein Volontariat bei der Verlagsgruppe Rhein-Main (VRM) und der dortigen AZ.

Nebenberuflich war er von 2000 bis 2013 beim 1. FSV Mainz 05 in verschiedenen Positionen, u.a. Co-Trainer der U17, Gründer des 05er-KidsClubs und rund zehn Jahre Sprecher des Nachwuchsleistungszentrums der 05er tätig.

2009 startete er hauptberuflich beim Sportbund Rheinhessen in der Öffentlichkeitsarbeit, unterbrochen durch eine zweijährige Projektmanagement-Arbeit bei der DFL in Frankfurt. In dieser Zeit saß er im ehrenamtlichen Präsidium des Dachverbandes in Rheinhessen.

Seit 2015 ist er als Hauptamtlicher zurück als stellvertretender Geschäftsführer.

Seine Hobbies sind Ballsportarten in allen Facetten, Fußball und Tischtennis im Besonderen. Darüber hinaus interessiert er sich für Schach, IT, Philosophie, liest gerne und engagiert sich im Themenfeld Inklusion.

 

Jung mit viel Erfahrung – Franziska Moritz im Interview

Die 30-jährige Franziska Moritz führt Sportjugend Rheinhessen – Menschen im Mittelpunkt

Pädagogisch ausgebildet, mit 30 Jahren bereits etliche Jahre in Führungspositionen im Verein und Verband. Klingt nach perfekter Besetzung für den Vorsitz einer Sportjugend. Ist es auch, so jedenfalls votierten die Delegierten der Vollversammlung des rheinhessischen Nachwuchses. Franziska Moritz überzeugte die Teilnehmer des Online-Meetings und wurde von Ihnen zur Spitzenkraft gekürt. Ihre Ziele, Ideen und Voraussetzungen legt Sie im Interview offen.

Hallo Frau Moritz, sie übernehmen den Vorsitz der Sportjugend Rheinhessen mit einem jungen Team mit vielen neuen Gesichtern. Was reizt Sie an der Aufgabe?
Franziska Moritz: „Besonders reizvoll an der Aufgabe als Mitglied des Vorstandes der Sportjugend Rheinhessen finde ich die vielfältigen Entwicklungsmöglichkeiten. Gemeinsam kann man sich aktuell bestehenden Veränderungen und damit verbundenen Schwierigkeiten für die Vereine annehmen und Neues ausprobieren. Aktuell ist sehr viel, sehr positive Bewegung in den organisierten Sport in Rheinland-Pfalz gekommen. Vieles wird auf neue Füße gestellt und viele Entwicklungen sind ins Laufen gekommen. Diesen Change-Prozess mit zu gestalten ist eine tolle Herausforderung.“

Haben Sie schon konkrete Ziele, die Sie nennen können? Immerhin sind Sie seit vielen Jahren schon ehrenamtlich intensiv eingebunden, kennen das Geschäft.
Moritz: „Meine eigenen Kompetenzen gewinnbringend mit meinen gesammelten Erfahrungen aus einigen Jahren der Vereinsarbeit und Jugendarbeit verbinden und im Team Wege finden, um die Sportjugend nachhaltig und zukunftsfähig mitgestalten zu können. Das ist ein persönliches Ziel von mir. In meiner Funktion möchte ich vor allem durch ein gutes Miteinander und eine strukturierte Kommunikation zwischen Haupt- und Ehrenamt beitragen, um möglichst zielgerichtet und ressourcenschonend neue Projekte anzugehen und immer wieder Entwicklungen und Strukturen anzupassen. Im Vordergrund sollen die Menschen und Vereine stehen, die die Sportjugend Rheinhessen ausmachen und beleben.“

Wie definieren Sie die Aufgabe einer Sportjugend Rheinhessen?
Moritz: „Aufgabe einer Sportjugend Rheinhessen ist es aus meiner Sicht eine Art Vorbild in Themen und Strukturhilfe für Vereine zu sein. Dabei geht es darum, mit den Vereinen und ihren Mitgliedern im Austausch zu stehen, um passende jugendpolitische und sportliche Angebote zu entwickeln und zu fördern. Gleichzeitig ist es wichtig, Neuerungen anzupassen und sowohl neue Wege zu beschreiten als auch den Mut zu haben, eingeschlagene Wege zu verlassen, wenn sie sich nicht als zielführend erweisen.“

Wie schätzen Sie die Chancen zur Umsetzung dafür in dieser Corona-Krise ein?
Moritz: „Gerade das Jahr 2020 hat mit seinen Entwicklungen gezeigt, dass Flexibilität und Offenheit wichtig sind, um Nachhaltigkeit möglich zu machen. Vereine und vor allem der Kinder- und Jugendsport stehen vielen neuen Herausforderungen gegenüber, mit denen sich die Sportjugend Rheinhessen zukünftig beschäftigen muss.“

Als Vorsitzende gehören sie automatisch auch dem Leitungsteam der Sportjugend Rheinland-Pfalz an. Ist das eher Last oder Lust für Sie?
Moritz: „Sicherlich ist es möglich mit einer guten Kommunikations- und Entwicklungsstruktur Inhalte auch RLP-weit einbringen zu können. Vor allem die Schwierigkeiten der Gewinnung von Ehrenamtlichen im Sport und auch die Unsicherheiten der Helfenden können eventuell im größeren Stil angegangen und gelöst werden. Vor allem ist es aber sicher wichtig, Inhalte, Aufgaben und Strukturen der Sportjugend RLP, beginnend in Rheinhessen transparent zu kommunizieren, um langfristig zu zeigen, dass man sich über den eigenen Verein hinaus engagieren kann. Wir möchten mit unserem neuen Team junge Menschen motivieren, sich zu engagieren. Wir wollen zeigen, dass es sinnvoll ist, einen menschliche weiterbringt und überhaupt eine wertvolle Aufgabe ist – für einen selbst und für seine Mitmenschen.“

Wofür sollte die Sportjugend Rheinhessen ihrer Meinung nach stehen?
Moritz: „Es ist wichtig, deutlich zu machen, dass die gemeinsame Arbeit nicht von alten Mustern und starren Strukturen behindert wird, sondern in der Zukunft auch neue Wege möglich gemacht werden sollen. Eine Sportjugend muss innovativ sein, probierfreudig sein dürfen und bereit sein, Entwicklungen anzustoßen. Mit unserem neuen Team bin ich sehr zuversichtlich, dass wir das hinbekommen. Ich freue mich auf die Aufgabe und über das Vertrauen durch die Wahl der Delegierten.“

Das Gespräch führte Thorsten Richter.

Neuer Vorstand gewählt – Franziska Moritz ist Vorsitzende

Eine Woche nach der langwierigen US-Wahl zeigte die Sportjugend Rheinhessen, dass es auch schnell zu Ergebnissen kommen kann. Nach rund 90 Minuten stand in der zum ersten Mal als Online-Version ausgetragenen Vollversammlung der Sportjugend fest: Franziska Moritz ist neue Vorsitzende, Dominic Clos ihr Stellvertreter. Tobias Weyrich sowie Marius Pitsch komplettieren den Vorstand als neue Mitglieder. Tobias Mast, Andreas Schmitz und Nadine Nagel verbleiben in ihrem Amt. „Wir haben eine tolle Mannschaft in der Sportjugend zusammen und freuen uns auf die neuen Gesichter in unserem ehrenamtlichen Umfeld“, sagte Sportbund-Präsident Klaus Kuhn anschließend.

Neben „neu“ hätte Kuhn auch noch „jung“ dazulegen können. 21, 22, 23 und 30 – das sind nicht die Lottozahlen, sondern das Alter der neuen Vorstände. „Es ist immer ein Ziel in der Jugendarbeit, junge Menschen dafür begeistern und ihnen die Chance geben, sich ehrenamtlich auszuprobieren und für weitere Aufgaben zu entwickeln“, erläuterte die neue Vorsitzende. „Franzi“ Moritz zählt mit ihren 30 Lenzen zwar zu den älteren in diesem Sportjugend-Vorstand, im organisierten Sport ganz bestimmt aber nicht.

Das weiß sie selbst am besten: „2018 wurde ich zur stellvertretenden Sportkreisvorsitzenden gewählt und war definitiv nicht die Älteste, aber die einzige Frau“, sagt sie augenzwinkernd. Die Gymnasiallehrerin bringt alles mit, was eine Vorsitzende braucht.

Langjährige Erfahrung als Übungsleiterin in einem Verein. Beim TuS Trechtingshausen startete sie ihre ehrenamtliche Tätigkeit. Dort rückte sie 2012 auch in den Vorstand auf, ehe sie 2018 beim Sportbund Rheinhessen im Kreis Mainz-Bingen den Stellvertretenden Kreisvorsitz übernahm. Sie bringt also viel Erfahrung für ihre Führungsaufgabe mit.

Davon werden ihre Mitstreiter profitieren. Die beiden Sportstudenten Dominic Clos (Mitglied beim TV Hechtsheim) und Tobias Weyrich (DJK SF Budenheim), als auch der Bioinformatiker Marius Pitsch (DJK GW Bingen-Büdesheim) steigen erstmalig in ein Vorstandsamt eines Dachverbandes ein. Alle vier vereint der Wille, die Jugendarbeit im Sport voranzubringen und spannende Projekte anzugehen. „Wir wollen wirken und nicht warten“, beschreibt Moritz treffend. Dafür stehen ihnen auch noch Tobias Mast, Andreas Schmitz und Nadine Nagel zur Seite, die aus dem „alten“ Vorstandsteam verblieben sind. Sie werden – gemeinsam mit dem Geschäftsstellen-Team um Abteilungsleiterin Lena Hornberger – dafür sorgen, dass es Freizeiten, Bezuschussungen und Ausbildungen und vieles mehr geben wird.

Der Katalog der Aufgaben ist lang. Momentan nur ein wenig ausgebremst durch die Pandemie. „Das gibt uns Zeit, uns zu finden und Ideen auszuarbeiten“, zieht Hornberger das Positive aus der Krise. Mit den fertigen Konzepten in den Taschen soll es dann schnell gehen nach dem Corona-Stopp. Zwischenzeitlich sorgen Web-Seminare für Abwechslung bei den Sportlern. Hier tat sich die Sportjugend bereits im März besonders hervor. „Junge Menschen denken sehr digital, entsprechende Angebote brauchen wir dann auch“, berichtet Moritz. Der neue Vorstand möchte direkt loslegen – und darf es auch, denn die Wahl ist gültig und muss nicht erst langwierig ausgezählt werden.

#mitmachen für deinen SPOrt

Jugendbefragung der Sportjugenden in RLP – Jetzt online mitmachen

Vom 01. November bis zum 15. Dezember läuft die erste gemeinsame Jugendbefragung der Sportjugenden in Rheinland-Pfalz. Welcher Freizeitbeschäftigung gehen Jugendliche nach? Unter welchen Bedingungen können sich Jugendliche ein Engagement vorstellen? Und welche Wünsche haben junge Menschen an die Angebote der Jugendarbeit vor Ort? Dies sind einige Fragen mit denen die Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen in Rheinland-Pfalz näher beleuchtet werden soll. Ziel der Befragung ist es herauszufinden, wie die Freizeitangebote bewertet werden und welche weiteren Erwartungen junge Menschen mit Blick auf die Freizeitgestaltung haben. „Die Ergebnisse können zum einen Vereinen wichtige Hinweise zur Gestaltung der Jugendarbeit geben, zum anderen können sie uns als Sportjugenden helfen die Rahmenbedingungen für die Jugendarbeit weiter zu verbessern“, so Susanne Weber Geschäftsführerin der Sportjugend Rheinland.

Die Meinung der Jugend zählt

„Ein Grundprinzip der Jugendarbeit ist es jungen Menschen Mitgestaltungsmöglichkeiten zu eröffnen. Mit der Befragung möchten wir eine solche Möglichkeit schaffen“, so Weber zur Motivation der Sportjugenden. Alle Kinder, Jugendliche und Erwachsenen zwischen 10 und 26 Jahren aus Rheinland-Pfalz sind eingeladen an der Befragung teilzunehmen. Die Mitgliedschaft in einem Sportverein ist nicht erforderlich.

Hier geht’s zur Befragung.

DOSB-Jugendleiter Zuschuss

Ab sofort bis zu zwei und ab 800 Mitglieder sogar bis zu drei Jugendleiter*innen bezuschussen lassen.

Bisher konnte ein lizensierter DOSB-Jugendleiter pro Verein pro Jahr mit 250,00 € bezuschusst werden. Mit dem Beschluss vom 29.10.2020 des Leitungsteams der Sportjugend Rheinland-Pfalz werden ab sofort bis zu zwei lizensierte DOSB-Jugendleiter pro Jahr mit jeweils 250,00 € bezuschusst, Vereine mit mehr als 800 Mitglieder können sogar drei Jugendleiter bezuschussen lassen. Voraussetzung ist weiterhin die gültige DOSB-Jugendleiter Lizenz sowie eine gültige Jugendordnung. Darüber hinaus wird die Antragsfrist auf den 31. März jeweils für das rückwirkende Jahr angepasst. Bisher konnten Vereine bis zum 30. September des laufenden Jahres ihre Anträge bei der Sportjugend Rheinhessen stellen. Für das Jahr 2020 bedeutet das konkret: Das Antragsverfahren der Sportjugend Rheinhessen wird wieder geöffnet. Vereinen wird somit die Möglichkeit gegeben, weitere Jugendleiter-Zuschüsse für 2020 zu beantragen.

Der Antrag wird online über das Vereinsportal gestellt. Bei Fragen unterstützen wir euch gerne.

 

Jugendleiter-Zuschuss:

Bis 800 Mitglieder, bis zu 2 Jugendleiter*innen pro Jahr

Ab 800 Mitglieder, bis zu 3 Jugendleiter*innen pro Jahr

Höhe: 250,00 € pro Jugendleiter und Jahr

Antragsfrist: 31. März, rückwirkend