Covid19-Gesetz

Eine aktuelle Information (Paul Blaschke), die für Verbände und Vereine interessant sein dürften: Der Deutsche Bundestag hat am 25.03. 2020 einstimmig das Gesetz zur Abmilderung der Folgen der COVID-19-Pandemie im Zivil-, Insolvenz- und Strafverfahrensrecht (Deutscher Bundestag – 19. Wahlperiode – Drucksache 19/18110) beschlossen (https://dip21.bundestag.de/dip21/btd/19/181/1918110.pdf).
Der Bundesrat hat am 27.03.2020 – Drucksache 153/20 (Beschluss) – zugestimmt (https://www.bundesrat.de/DE/plenum/bundesrat-kompakt/20/988/988-pk.html?nn=4732016#top-1f).
Das Gesetz wird zeitnah im Bundesgesetzblatt verkündet

Hier ein Auszug:

Artikel 2
Gesetz über Maßnahmen im Gesellschafts-, Genossenschafts-, Vereins-, Stiftungs- und Wohnungseigentumsrecht zur Bekämpfung der Auswirkungen der COVID-19-Pandemie

§ 5 Vereine und Stiftungen
(1) Ein Vorstandsmitglied eines Vereins oder einer Stiftung bleibt auch nach Ablauf seiner Amtszeit bis zu seiner Abberufung oder bis zur Bestellung seines Nachfolgers im Amt.
(2) Abweichend von § 32 Absatz 1 Satz 1 des Bürgerlichen Gesetzbuchs kann der Vorstand auch ohne Ermächtigung in der Satzung Vereinsmitgliedern ermöglichen,
an der Mitgliederversammlung ohne Anwesenheit am Versammlungsort teilzunehmen und Mitgliederrechte im Wege der elektronischen Kommunikation auszuüben oder
ohne Teilnahme an der Mitgliederversammlung ihre Stimmen vor der Durchführung der Mitgliederversammlung schriftlich abzugeben.
(3) Abweichend von § 32 Absatz 2 des Bürgerlichen Gesetzbuchs ist ein Beschluss ohne Versammlung der Mitglieder gültig, wenn alle Mitglieder beteiligt wurden, bis zu dem vom Verein gesetzten Termin mindestens die Hälfte der Mitglieder ihre Stimmen in Textform abgegeben haben und der Beschluss mit der erforderlichen Mehrheit gefasst wurde.

§ 7 Übergangsregelungen
(1) § 1 ist nur auf Hauptversammlungen und Abschlagszahlungen auf den Bilanzgewinn anzuwenden, die im Jahr 2020 stattfinden.
(2) § 2 ist nur auf Gesellschafterversammlungen und -beschlüsse anzuwenden, die im Jahr 2020 stattfinden.
(3) § 3 Absatz 1 und 2 ist auf General- und Vertreterversammlungen, die im Jahr 2020 stattfinden, § 3 Absatz 3 ist auf Jahresabschlussfeststellungen, die im Jahr 2020 erfolgen, § 3 Absatz 4 ist auf Abschlagszahlungen, die im Jahr 2020 stattfinden, § 3 Absatz 5 ist auf im Jahr 2020 ablaufende Bestellungen von Vorstands- oder Aufsichtsratsmitgliedern und § 3 Absatz 6 ist auf Sitzungen des Vorstands oder des Aufsichtsrats einer Genossenschaft oder deren gemeinsame Sitzungen, die im Jahr 2020 stattfinden, anzuwenden.
(4) § 4 ist nur auf Anmeldungen anzuwenden, die im Jahr 2020 vorgenommen werden.
(5) § 5 ist nur auf im Jahr 2020 ablaufende Bestellungen von Vereins- oder Stiftungsvorständen und im Jahr 2020 stattfindende Mitgliederversammlungen von Vereinen anzuwenden.

Corona-Krise: Allgemeine Zeitung und Wormser Zeitung stellen Fragen an Sportvereine

Unser Partner, die VRM mit ihren Sportredaktionen der Allgemeinen Zeitung und Wormser Zeitung, bekommen als gut vernetzte Lokalredaktionen mit, dass die derzeitige Situation für Sie und Ihre Vereine keine einfache ist und von Sorgen und Nöten begleitet wird. Damit sich die Sportredationen von diesen ein besseres Bild machen und den gegenwärtigen Zustand der rheinhessischen Sportlandschaft besser darstellen können, bitten wir um Ihre Mithilfe. Untenstehend finden Sie einen kleinen Fragebogen mit drei Fragen. Wir würden uns freuen, wenn Sie sich kurz die Zeit nehmen, um diese zu beantworten und die Antworten bis 8. April per Email an sport@vrm.de senden.

Wichtig ist uns in diesem Zusammenhang zu betonen, dass mithilfe der Antworten kein einzelner Verein, sollte er durch die gegenwärtige Situation in finanzielle Nöte geraten, negativ genannt werden wird. Es geht vielmehr darum, ein möglichst repräsentatives Bild davon zu bekommen, wie die Corona-Krise unsere Sportvereine in Rheinhessen betrifft.

Auf eine gesunde und hoffentlich alsbald wieder sportliche Zukunft.
Die Sportredaktion Ihrer Tageszeitung in Zusammenarbeit mit dem Sportbund Rheinhessen, ihrem Dachverband in der Region.

 

Fragebogen

Was bedeutet der sportliche Stillstand wirtschaftlich für Ihren Verein?

A: Der sportliche Stillstand hat für uns, so weit absehbar, keine negativen Auswirkungen.
B: Der sportliche Stillstand hat für uns, so weit absehbar, negative wirtschaftliche Auswirkungen, die uns aber nicht existenziell gefährden.
C: Der sportliche Stillstand hat für uns, so weit absehbar, negative wirtschaftliche Auswirkungen, die uns existenziell gefährden können.

Bitte führen Sie Ihre jeweils ausgewählte Option noch etwas aus und berichten Sie uns, warum die Auswirkungen für Ihren Verein so sind, wie sie sind.

Können Sie Ihren Mitgliedern derzeit sportliche Alternativen bieten?
Wenn ja, wie sehen diese aus (Apps, Trainingsanleitungen per Post, Aushang, Webseite, Chats mit Trainern etc.)?
Diese Frage darf sehr gerne umfassend beantwortet werden. Kreative Lösungen sind gefragt und können für alle hilfreich sein.

Wie führen Sie derzeit die Vereinsführung/Vorstandsarbeit fort?
Über welche Kanäle tun sie das? Wie verändert das die Zusammenarbeit? Was ist ohne persönliche Treffen möglich/was nicht?
Auch hier die Bitte: Geben Sie uns gerne einen Einblick, vor welche Herausforderungen Sie und Ihre Vereinskollegen die veränderten Umstände stellen und wie sich mit diesen arrangieren.

GEMA in Zeiten von Corona

Der TuS Nackenheim stellte die folgende Frage an uns: Im Sportbetrieb verwendet die Übungsleiterin für die Stunde gekaufte Musik. Im Zuge der Sportstättenschließung möchte sie ein eigenes Video produzieren und mit der auch im Sportbetrieb genutzten Musik unterlegen. Die Übungsleiterin stellt es auf Youtube oder ihre Facebook-Seite und wir veröffentlichen dann den Link auf unserer Homepage. Fallen bei dieser Vorgehensweise zusätzliche GEMA-Gebühren an?

Antwort von der GEMA: Für Lizenznehmer ruhen für den Zeitraum behördlicher angeordneter Schließungen alle Verträge. Es entfallen während dieses Zeitraums die GEMA-Vergütungen. Kein Lizenznehmer soll für den Zeitraum der Corona-Ausnahmesituation mit GEMA-Gebühren belastet werden!

Diese Maßnahme gilt rückwirkend ab dem 16. März 2020. Entnehmen Sie Näheres bitte hier…

Corona-Krise: Meldung finanzieller Schäden für Vereine und Fachverbände

Wie verändern sich die Einnahmen Ihres Sportvereins oder -verbandes durch die Corona-Krise geschätzt bis Jahresende 2020? Diese Frage ist Dreh- und Angelpunkt eines digitalen Meldesystems, mit dem die vier Sportbünde (der Landessportbund, der Sportbund Rheinland, der Sportbund Pfalz und der Sportbund Rheinhessen) zurzeit zu erwartende finanzielle Schäden im organisierten Sport online abfragen. Tragen Sie Ihre Zahlen ins Meldesystem ein, das Portal ist ab sofort geöffnet.

Die rund 6000 Vereine und 250 Fachverbände in Rheinland-Pfalz sind bis zum 15. April aufgerufen, über das Meldesystem gravierende Einschnitte ihrem zuständigen Dachverband anzuzeigen.

Hier ist der Link zur Umfrage/Fragebogen

„Wir wollen Fakten sammeln und einen Überblick bekommen, von welchen Summen und Bedarfen wir im organisierten Sport reden“, sagt Klaus Kuhn, Präsident des Sportbundes Rheinhessen.

Per Mausklick gelangen die Verantwortlichen hier zum Fragebogen. Dort werden mögliche Verluste, aber auch eigene Bemühungen, der Krise entgegenzutreten, abgefragt. Bei den anderen drei Sportbünden ist dies identisch angelegt. „Ziel unserer gemeinsamen Umfrage ist es, ernsthafte Konsequenzen für den Sport zu sichten und später mit der Politik zu diskutieren“, so Jochen Borchert, Präsident des Landessportbundes. „Wir wollen aber auch denen helfen, die es dringend brauchen und jetzt akut durch die Situation in ihrer Existenz bedroht sind.“

Das zuständige Ministerium hat in einer Telefonkonferenz mit den Sportbünden grundsätzlich Bereitschaft signalisiert, hier unterstützen zu wollen. „Der Minister ist gewillt, uns zu helfen. Vorausgesetzt, es liegen belastbare Zahlen vor und die Vereine haben selbst ihren Beitrag geleistet, um negative Entwicklungen abzufedern.“ Dass Fakten gefordert werden, für Kuhn eine Selbstverständlichkeit: „Diese Forderung des Ministeriums ist absolut nachvollziehbar und richtig. Viele Bereiche sind  betroffen und fordern jetzt.“ Längst nicht alle seien dabei auf Hilfen angewiesen. Andere wiederum benötigten dringend Unterstützung. Nun sei es an den Sportvereinen und Fachverbänden, die Zeit zu investieren und im Bedarfsfall ins digitale System einzutragen. Damit werde letztlich die Grundlage geschaffen, um am Rettungsschirm von Bund und Land partizipieren zu können.

Bei Fragen zur Umfrage bittet der Sportbund Rheinhessen um eine Mail an info@sportbund-rheinhessen.de . Die Mitarbeiter der Geschäftsstelle sind darüber hinaus über ihre Büronummern erreichbar.

Versicherungsschutz für Vereinsmitglieder während der Coronakrise

Die Sportversicherung der Generali Deutschland Versicherung AG unterstützt die Sportler auch in den Zeiten, in dem der Vereinssport in diesem besonderen Maße ruht. Der Unfall-Versicherungsschutz besteht bis auf weiteres für jede individuelle Einzelunternehmung (Einzeltraining), die dem Vereinsmitglied zur Ausübung seiner vereinssportlichen Betätigung (Sportart) bzw. der Aufrechterhaltung der für seine Sportart erforderlichen Fitness dient. Dabei kommt es nicht darauf an, ob dieses Einzeltraining vom Verein geplant und organisiert ist oder ob das Training der Vorbereitung auf einen Wettkampf dient. Diese Regelung umfasst auch Trainingsmaßnahmen im häuslichen Bereich der Vereinsmitglieder, z.B. am Heimtrainer oder während der Teilnahme an Online-Sportkursen der Vereine. Die Erweiterung des Versicherungsschutzes gilt bis die Behörden den regulären Sport- und Spielbetrieb wieder zulassen.

Turngemeinde 1861 e.V. Mainz-Gonsenheim erhält Gütesiegel „Kinder- und jugendfreundlicher Sportverein“

Im Rahmen der Abteilungs-, Übungs- und Kursleitersitzung wurde die Turngemeinde 1861 e.V. Mainz-Gonsenheim am 11. März 2020 von unserem Vorstandsmitglied Tobias Mast mit dem Gütesiegel ,,Kinder- und jugendfreundlicher Sportverein“ ausgezeichnet. Neben einem großen Angebot in den unterschiedlichsten Sportarten für alle Menschen bis 27 Jahre überzeugt die TGM zudem damit, dass die meisten Ehrenamtler im Vorstand auch Übungsleiter sind und so die direkte Nähe zu den Sportlern haben. Desweiteren bietet die Turngemeinde Freizeiten und Aktionstage für Kinder und Jugendliche an. Ganz besonders ist auch das Orientierungsstufenprogramm, bei dem die Kinder in alle Sportarten reinschnuppern dürfen. Sowohl die Mitbestimmung von Jugendlichen als auch das Thema Kinder- und Jugendschutz spielen eine wesentliche Rolle im Verein.

Wir danken für das besondere Engagement im Kinder und Jugendbereich und gratulieren zum Gütesiegel.

Bewegung und Ernährung als Prophylaxe in Zeiten des Coronavirus

Auch wenn Wissenschaftler seit Wochen mit Hochdruck forschen: Bis Anfang 2021 wird es Experten zufolge noch dauern, bis ein Impfstoff gegen Covid-19 gefunden ist. Mindestens. Doch es gibt ein ganz einfaches Mittel, sein Immunsystem gegen Viren aller Art scharf zu stellen: Sport und Bewegung. SportInForm sprach mit dem Sport- und Ernährungsmediziner und Orthopäden Dr. Jens Stening vom Olympiastützpunkt (OSP) Bad Kreuznach, einem ausgewiesenen Experten zur Versorgung rheinland-pfälzischer Sportler*innen.
Bild Facharzt für Allgemeinmedizin, Orthopädie und Unfallchirurgie: Dr. Jens Stening. Foto: SpoMed-Zentrum Bad Kreuznach

Lesen Sie auf der Webseite des LSB das Interview mit den Tipps

Merkblatt zur Kurzarbeit während der Corona-Krise

Die „Corona-Krise“ hält den deutschen Sport derzeit in besonderer Weise gefangen. Die Bundesregierung hat verhältnismäßig schnell reagiert und hat in mehreren Schritten die Voraussetzungen dafür geschaffen, die finanziellen Belastungen aller Arbeitgeber deutlich zu mindern. Ziel ist dabei, die Wirtschaftsunternehmen zu erhalten, um nach dem Ende der „Corona-Krise“ das Leben in  Deutschland „wieder herauffahren zu können“. In besonderer Weise sind unsere Sportvereine betroffen. Wir möchten Ihnen mit dem nachfolgenden Merkblatt die nötigen Informationen geben, damit Kurzarbeit für Sie besser verständlich wird. Die Besonderheiten im Sport sollen dabei in besonderer Weise herausgehoben werden. Zu weiteren Details verweisen wir auf das Internetangebot der Bundesagentur für Arbeit, dort insbesondere das Merkblatt 8a Kurzarbeitergeld.

Sie finden das Merkblatt hier.

Hier finden Sie eine „Arbeitgeberbestätigung für pandemiebedingte Ausgangssperren“

Geschäftsstelle auf Notdienst

Der Sportbund Rheinhessen reagiert auf die aktuelle Corona-Krise mit einem weiteren Beitrag zur Eindämmung der Ausbreitung des Virus. Wir haben ab Mittwoch, 18.3.2020 weitestgehend geschlossen und einen Notdienst eingerichtet, der die Arbeitsabläufe beim Sportbund Rheinhessen sicherstellt. Mails werden weiterbearbeitet und für Fragen stehen Ihnen die Abteilungsleitungen Petra Bastian, Lena Hornberger und Thorsten Richter sowie Ilka Knobloch unter den gewohnten Telefonnummern weiter zur Verfügung. Der Publikumsverkehr ist in diesem Zuge vorläufig eingestellt.

Unsere Sportschule in Seibersbach wird ab sofort geschlossen. Wir werden von nun an im 14-tägigen Rhythmus überprüfen, ob wir die Schließung aufrechterhalten. Bitte beachten Sie dazu die jeweils aktuellen Hinweise auf unserer Homepage.

Wir bitten um Ihr Verständnis, wenn Anfragen in dieser Zeit ein wenig länger dauern als gewohnt.

 

***Frist zur Lizenz-Bezuschussung verlängert***

Die Frist zur Lizenz-Bezuschussung der Übungsleiter und Vereinsmanager wird vorerst auf den 30. April 2020 verschoben. Aufgrund der einzuschränkenden Sozial-Kontakte haben die Vereine damit einen Monat länger Zeit, die Unterschriften für die Zuschussanträge zu sammeln.

Coronavirus – Veranstaltungen abgesagt!

Liebe Mitglieder des Sportbundes Rheinhessen,

nach Rücksprache mit Präsident Klaus Kuhn und in Abstimmung mit den anderen Sportbünden des Landes gilt ab sofort für Veranstaltungen, Tagungen und Sitzungen des Sportbundes und der sportjugend Rheinhessen folgende Regelung, über die wir Sie, unsere Mitglieder, informieren möchten. Sowohl Sportbund als auch Sportjugend Rheinhessen werden aufgrund der hochdynamischen Ausbreitung des Coronavirus alle Präsenz-Veranstaltungen, -Sitzungen, – Lehrgänge und -Tagungen bis auf Weiteres – ein erster Zeithorizont gilt bis 30. April 2020 – absagen. Seitens der Abteilungsleiter und Referenten werden wir prüfen, ob Sitzungen und Tagungen nicht auch als Video- oder Telefonkonferenz durchgeführt werden können.

Wir werden regelmäßig die aktuelle Sachstandslage der Corona-Pandemie überprüfen und entsprechend entscheiden, wie wir weiter verfahren. Vor dem Hintergrund der Empfehlungen des Bundesgesundheitsministeriums und der Robert-Koch-Stiftung sehen wir uns in der Verantwortung, einen gesamtgesellschaftlichen Beitrag zu leisten, damit Neuinfektionen vermieden- und Infektionsketten unterbrochen werden. Nach aktueller Erkenntnislage sind zur Eindämmung der Corona-Infektionen Veranstaltungsabsagen eine Schutzmaßnahme mit hoher Wirksamkeit, weshalb wir uns hierzu entschieden haben.

Anfragen von Vereinen und Verbänden:
Es kommt in den letzten Stunden und Tagen immer häufiger zu Anfragen von Vereinen und Verbänden, die sich eine konkrete Aussage wünschen u.a. zur Durchführung von Mitgliederversammlungen, zur Aufrechterhaltung des Trainingsbetriebes oder zur Teilnahme an bzw. Ausrichtung von Wettkämpfen. Der Sportbund Rheinhessen ist jedoch nicht in der Lage, inhaltliche Bewertungen in Bezug auf die Corona-Epidemie vorzunehmen. Unser Ratschlag kann nur sein, Anordnungen, Vorgaben, Empfehlungen sowie Ge- oder Verbote – ganz aktuell (Stand Samstag, 14.3.2020/ 9.30 Uhr) werden in RLP Veranstaltungen mit mehr als 75 Personen verboten – von Behörden, insbesondere Gesundheitsämtern und den Landes- oder der Bundesregierung zu beachten und zu befolgen.

Insofern können auch Fragen, welche Veranstaltungen ein Verein oder Verband als Ausrichter absagen soll und welche er als Teilnehmer besuchen soll, seitens des Sportbundes Rheinhessen nicht mit Absolutheit beantwortet werden. Auch hier gilt: Mit Blick auf die Empfehlungen des Bundesgesundheitsministeriums und der Robert-Koch-Stiftung sehen wir uns gemeinsam mit den anderen Sportbünden (LSB, Pfalz, Rheinland), den Fachverbänden und auch den Vereinen in der Verantwortung einen gesamtgesellschaftlichen Beitrag zu leisten, damit Neuinfektionen vermieden- und Infektionsketten unterbrochen werden. Insofern gilt auch die Bitte an alle Vereine und Fachverbände, ebenfalls zu überprüfen, ob und wie der Betrieb im Einzelfall weitergehen muss und sollte. Insbesondere die Risikogruppen sollten beachtet werden, aber generell ist es auch in der Verantwortung jedes Einzelnen, eine schnelle Ausbreitung der Pandemie verhindern zu helfen.

Die allermeisten Vereine und Fachverbände haben bereits reagiert und den Sportbetrieb für eine bestimmte Zeit eingestellt. Diese Rückmeldung gab es in den vergangenen Stunden immer häufiger.

Mitarbeiterinformationen:
Über die einzelnen Schutz- und Hygienemaßnahmen, den konkreten Maßnahmenplan und Handhabungen bzgl. des Corona-Virus bei Erkrankung, Verdachtsmomenten, Kinderbetreuung, Quarantäne, weitere Fürsorgemaßnahmen und Arbeitsschutz haben wir beim Sportbund Rheinhessen umfangreich in einer kurzfristig einberufenen Betriebsversammlung informiert. Hier haben wir uns an Regelungen, die das Ministerium als Empfehlung herausgegeben hat, orientiert. Gerne unterstützen wir Sie bei der Beratung Ihrer Mitarbeiter, sofern wir es inhaltlich beantworten können.

Stetige Aktualisierungen zu dem Thema finden Sie auch auf unserer Homepage. Wir bleiben an dem Thema dran, werden auch im Falle einer gänzlichen Schließung öffentlicher Einrichtungen einen Notdienst beim Sportbund Rheinhessen vorhalten. Entsprechende Vorbereitungen sind getroffen. Für Rückfragen stehen meine Kolleg*innen und ich natürlich jederzeit zur Verfügung – bitte schicken Sie Ihre Fragen zunächst per Mail an den entsprechenden Mitarbeiter (https://sportbund-rheinhessen.de/wir-uber-uns/team/) zu, damit wir die Masse der Anfragen entsprechend abarbeiten können.

Viele Grüße aus Mainz und bleiben Sie gesund!

 

Folgende Veranstaltungen des Sportbundes und der Sportjugend Rheinhessen sind zunächst davon betroffen:

14. März 2020 – Vereinsfeste richtig feiern in Mainz

14. März 2020 – Deutsches Sportabzeichen Fortbildung zur Erlangung der Prüfberechtigung Leichtathletik

17. März 2020 – Sportabzeichenprüfer-Sitzung in Worms-Pfeddersheim

20. März 2020 – Lehrertag in Mainz

21.März 2020 – Motivation für Alle in Alzey

21. März 2020 – Basisqualifikation Übungsleiter Teil 2 (Blended Learning)

25. März 2020 – Sportabzeichenprüfer-Sitzung in Alzey

26. März 2020 – Sportabzeichenprüfer-Sitzung in Mainz

28. März 2020 – Abschlusstreffen Projekt „Wir schauen hin – keine Chance für sexualisierte Gewalt“ in Mainz

31. März 2020 – Jugendvollversammlung der Sportjugend Rheinhessen in Mainz

04. April 2020 – Indoor-Klettern in Mainz

21. April 2020 – Sportbund Hauptausschuss

23. April 2020 – Preisverleihung Sportabzeichen-Wettbewerb für Unternehmen

25. April 2020 – Freeletics in Mainz

Das erste Wochenende der Jugendleiter-Ausbildung (04. + 05. April 2020) wird voraussichtlich verschoben. Nähere Infos hierzu folgen.

 

***Frist zur Lizenz-Bezuschussung verlängert***

Die Frist zur Lizenz-Bezuschussung der Übungsleiter und Vereinsmanager wird vorerst auf den 30. April 2020 verschoben. Aufgrund der einzuschränkenden Sozial-Kontakte haben die Vereine damit einen Monat länger Zeit, die Unterschriften für die Zuschussanträge zu sammeln.

In dringenden Fällen und Fragen können Sie sich – per Mail – an info@sportbund-rheinhessen.de wenden.

 

Freizeitbereich der Sportjugend RLP neu ausgerichtet / Mehr Unterstützung für Vereine

Die Sportjugend des Landessportbundes Rheinland-Pfalz wird ab 2021 keine eigenen Freizeiten mehr für Kinder und Jugendliche durchführen. Die neue Ausrichtung sieht vor, dass Vereine und Fachverbände von den engagierten und gut ausgebildeten Freizeit-Betreuer*innen profitieren sollen. Ein entsprechendes Konzept wird in den kommenden Wochen erarbeitet. Diese Entscheidung ist in der Klausurtagung des Leitungsteams – ehemals Vorstand – der Sportjugend Ende Februar in Seibersbach getroffen worden.

Die getroffene Entscheidung ist eng mit der Neuausrichtung der Sportjugend Rheinland-Pfalz verknüpft, die sich seit der letzten Vollversammlung im März 2019 in Wörrstadt und der dort beschlossenen neuen Geschäftsordnung stärker als politische Vertretung ihrer Mitglieder, der regionalen Sportjugenden, definiert. Der gebotenen Aufgabenteilung im organisierten Sport des Landes wird damit auch in diesem Bereich Rechnung getragen. „Wir müssen wieder kostengünstig und sehr effizient in unseren Strukturen und für unsere Mitglieder arbeiten“, erläutert Martin Hämmerle, Abteilungsleiter der LSB-Sportjugend. Stefan Leim Vorsitzender Sportjugend Pfalz: „Der Schritt der Neuausrichtung des Freizeitbereiches ist konsequent, als LSB-Sportjugend wollen wir einstimmig keine Konkurrenzformate zu den regionalen Sportbünden oder gar den Vereinen unterhalten, schon gar nicht ein eigenes Reisebüro.“ Deshalb wolle das Leitungsteam die Freizeitbetreuer*innen näher an Freizeiten der Vereine heranführen und die Vereine sowie Fachverbände mit Manpower und Expertise bei der Umsetzung ihrer Freizeiten unterstützen.

Die Sportjugend des Landessportbundes soll in Zukunft also wieder verstärkt die Rolle des Dienstleisters für ihre Mitglieder, die drei regionalen Sportjugenden aus dem Rheinland, der Pfalz und Rheinhessen wahrnehmen. Diese wiederum sind Dienstleister für die Vereine und Fachverbände. Immer den Blick darauf gerichtet, dass die Jugendarbeit im organisierten Sport in den Vereinen und Fachverbänden geleistet wird, gilt es diese Ausrichtung durch die genannten Dienstleister weiter zu stärken und zu fördern. Der Freizeitbereich mit eigenem Beirat und eigenen Unterausschüssen entsprach nicht mehr diesem Dienstleistungsgedanken und hatte sich zu weit von den Kernaufgaben des organisierten Sports entfernt.

Die Durchführung der Freizeiten für das aktuelle Jahr 2020 sind von dieser Entscheidung jedoch noch nicht betroffen.