Fair Play – Preis „Jung, sportlich, FAIR“ 2021

Mit dem Fair Play – Preis „Jung, sportlich, FAIR“ der Deutschen Olympischen Gesellschaft e.V. (DOG) sollen auch in diesem Jahr wieder faire Gesten und Projekte von Jugendlichen mit dem Thema „Fair Play“ ausgezeichnet werden. Zur Teilnahme werden jugendliche Sportler*innen im Alter von 12 bis 18 Jahren aufgerufen.

Der erste Platz ging im letzten Jahr an den rheinhessischen Verein VfL Fontana Finthen aus Mainz, der mit seinem Ferienprojekt „Fair-Play-Projekt 2020“ am Wettbewerb teilnahm. Dabei waren 50 Kinder im Alter von 6 bis 14 Jahren vertreten, haben gemeinsam Ideen zum Thema Fair Play , sowohl gegenüber dem Schiedsrichter, Gegenspieler, als auch Mitspielern, entwickelt und einen Malwettbewerb zum Thema veranstaltet.

Der Bewerbungsschluss ist in diesem Jahr der 31. Dezember 2021.

Mehr Infos und die Anmeldung findest du in der Wettbewerbsausschreibung.

 

Die „Jugend“ ist aus dem Titel des zuständigen Ministeriums gestrichen

Pressemeldung der Sportjugenden in Rheinland-Pfalz

 

Seit gestern liegt uns der Entwurf des Koalitionsvertrags der neuen Landesregierung vor. Eine Koalition des „Aufbruchs und der Zukunftschancen“ soll künftig die Geschicke im Land lenken. Im gleichen Atemzug fällt der Begriff „Jugend“ beim zuständigen Ministerium aus dessen Titel. Beim Thema Aufbruch und Zukunftschancen muss das Thema Jugend eine besondere Rolle spielen und sollte sich auch in der ministeriellen Bezeichnung wiederfinden.

Kinder und Jugendliche müssen endlich eine angemessene Wertschätzung erfahren und aktiv mitgestalten können. Die Sportvereine bieten hier flächendeckend seit Jahren vielseitige Möglichkeiten der Jugendbeteiligung an. Dies zeigt sich erneute im fünften Freiwilligensurvey der Bundesregierung. Sport und Bewegung bietet das größte Engagementfeld für Jugendliche und junge Erwachsene. Durch Jugendleiter*innen-, Übungsleiter*innen-Posten und bei Mitgliederversammlungen werden im Sportverein die Übernahme von Verantwortung für Andere und demokratische Grundprinzipien vermittelt. Im organisierten Sport hat die Jugend über die Vereinsstrukturen hinaus die Sportkreise, die regionalen Sportjugenden, Sportfachverbände und die Sportjugend des Landessportbundes Rheinland-Pfalz als Form der Beteiligung und Interessenvertretung.

Als Jugendorganisation des Landessportbundes Rheinland-Pfalz bilden wir gemeinsam mit den regionalen Sportjugenden Rheinland, Pfalz und Rheinhessen den größten Träger der Jugendhilfe im Bundesland. Der Koalitionsentwurf zeigt viele Schnittstellen unserer Arbeit mit der geplanten Arbeiten der künftigen Regierung. Das Weglassen der Formulierung Jugend im entsprechenden Ministerium bedauern wir sehr und hoffen, dass dies angepasst wird.

An dieser Stelle erneuern wir unser Gesprächsangebot für den künftigen Austausch mit den Parteien zu Themen der Jugendarbeit! Wenn über Kinder und Jugendliche gesprochen wird, muss die Sportjugend mit am Tisch sitzen. Dies gilt umso mehr, nachdem wir seit einiger Zeit die sportliche Jugendarbeit benachteiligt sehen und dieser Begriff neu zu definieren ist.
Sobald die neue Regierung bestätigt ist, werden wir die Gespräche suchen und besonders die Differenzen zwischen Wahlprogramm und Koalitionsvertrag insbesondere vor dem Hintergrund unserer Jugendarbeit thematisieren.

Die Sportjugenden in Rheinland-Pfalz wollen helfen

Noch stecken wir mitten in der Pandemie und wir möchten an dieser Stelle betonen, dass wir als Jugendorganisation des Sports in Rheinland-Pfalz gemeinsam mit dem Landessportbund bis vor wenigen Wochen nahezu alle politischen Entscheidung mitgetragen und unterstützt haben. Ein großes Dankeschön möchten wir aussprechen, dass bei den ersten Lockerungen auch der Kinder- und Jugendsport in Rheinland-Pfalz Berücksichtigung gefunden hat. Wir sind der Meinung, dass dies ein richtiger und wichtiger Schritt ist, der leider in den aktuellen Überlegungen der Politik nur noch eine untergeordnete Rolle spielt. Sport und Bewegung zusammen mit anderen Kindern und Jugendlichen ist ein wichtiger Bestandteil der Lebenswelten unseres Nachwuchses. Die gesundheitsfördernden Aspekte von körperlicher Aktivität sind längst nachgewiesen und können auch für die Bekämpfung der Pandemie eine Rolle spielen. An diesen Schritten muss nun angeknüpft werden. Dabei müssen auch die neuesten Erkenntnisse aus der Aerosol-Forschung mit aufgenommen werden, die deutlich machen, dass im Freien die Wahrscheinlichkeit zur Übertragung des Corona-Virus sehr gering ist. Diese Fakten und die bereits ausgearbeiteten Hygienekonzepte der Sportvereine und Sportverbände erlauben aus unserer Sicht eine schnelle altersunabhängige Wiederaufnahme des Vereinssports.

Mit einer Testpflicht an Schulen und in Unternehmen muss auch eine Lockerung für den Vereinssport verbunden sein. Damit könnten Personen mit einem negativen Testergebnis ebenso wie bereits geimpfte Personen auch am Vereinssport teilnehmen. Die Möglichkeiten zur Dokumentation sind hier bereits erprobt und teilweise auch in digitaler Form möglich.

Die Sportvereine in Rheinland-Pfalz in Rheinland-Pfalz leisten für die Gesellschaft einen wichtigen Beitrag zur Gesundheitsförderung und Erziehung. Unzählige ehrenamtliche Übungsleiter*innen und Betreuer*innen haben auch in den vergangenen Monaten, wenn auch digital, Bewegungsangebote erstellt und damit für etwas Abwechslung in Zeiten von Home-Schooling und Lockdown gesorgt.

Die Sportvereine stehen in den Startlöchern, um auch in den kommenden Pfingst-, Sommer- und Herbstferien wieder tolle Ferienprogramme anzubieten. Bei diesen Angeboten zeigt sich einmal mehr, dass die Leistungen der Sportvereine weit über das Sportangebot hinausgehen und die außerschulische Bildung bei den Vereinen verankert ist. Das Jugendministerium hat dafür bereits die finanziellen Rahmenbedingungen angepasst und beispielsweise die Fördersätze für Maßnahmen der sozialen Bildung erhöht. Diesen Schritt begrüßen wir sehr und möchten uns an dieser Stelle auch gerne für diese Unterstützung bedanken.

Ein Blick ins Jahr 2019 zeigt, dass die Sportvereine in Rheinland-Pfalz in den Sommerferien zusammen ca. 70.000 Teilnehmer*innen-Tage im Bereich der Maßnahmen zur sozialen Bildung durchgeführt haben. Damit diese Zahlen in diesem Jahr wieder annähernd erreicht werden können, wollen wir als größter Jugendverband in Rheinland-Pfalz, gemeinsam mit den regionalen Sportjugenden Rheinland, Pfalz und Rheinhessen rechtzeitig weitere Rahmenbedingungen für unsere Sportvereine schaffen.

Wenn die Sportvereine auch in den kommenden Ferien ein Angebot für Kinder und Jugendliche erstellen sollen, um auch die Eltern in der aktuellen Situation zu entlasten, muss gewährleistet sein, dass bereits jetzt alle Vorkehrungen getroffen werden, dass in den kommenden Pfingst-, Sommer- und Herbstferien die Sporthallen und Sportstätten in Rheinland-Pfalz geöffnet sind und für die Ferienangebote der Sportvereine genutzt werden können. Nur mit diesem zusätzlichen Platz- und Raumangebot kann es in diesem Jahr möglich sein, die geltenden Hygiene und Vorsichtsmaßnahmen einzuhalten.

Sollten Teststrategien für Ferienangebote angedacht sein, so bitten wir die zuständigen Behörden, bei entsprechenden Überlegungen mit am Tisch sitzen zu dürfen. Nur wenn eine solche Lösung durchdacht ist und rechtzeitig kommuniziert wird, können sich die vielen ehrenamtlichen Helfer*innen auf mögliche Testungen vorbereiten. In diesem Zusammenhang möchten wir gerne anbieten, dass wir die Landesregierung bei der Verteilung von Selbsttests unterstützen könnten. Wir könnten mit unseren Kapazitäten den Versand und die Bereitstellung der Testungen koordinieren und eine an Kriterien geknüpfte Verteilung der Tests gewährleisten.

Die Kinder und Jugendlichen müssen endlich eine Perspektive erhalten, da deren Bedürfnisse bisher nur unzureichend Berücksichtigung gefunden haben. Neben vielen weiteren Studien und uns mitgeteilten Erfahrungen aus der Praxis zeigt z.B. die JuCo-Studie, dass der Lockdown und die damit einhergehenden Einschränkungen von Freizeitbeschäftigungen sich negativ auf die Psyche von Kindern und Jugendlichen auswirkt und diese Schäden nur sehr schwer wieder zu beseitigen sind.

Wir selbst haben bereits Vorkehrungen getroffen und werden mit unserer Aktion „Ferien am Ort“ die Angebote der Sportvereine mit T-Shirts, Gutscheinen und die besten Aktionen mit Geld- und Sachpreisen unterstützen. Wir wollen uns in der aktuellen Krise aktiv einbringen und für die 6.000 Sportvereine ein wenig Planungssicherheit schaffen.

Corona Schutzimpfung für Vereinsmitarbeiter*innen

Noch immer gibt es noch nicht genügend Impfstoff um alle Personen, die sich impfen lassen möchten, sofort zu impfen. Daher musste festgelegt werden, in welcher Reihenfolge bestimmte Personengruppen geimpft werden. Unter www.corona.rlp.de/de/impfen/informationen-zur-corona-impfung-in-rheinla… hält die Landesregierung aktuelle Infos bereit in Sachen Impfreihenfolge sowie zur Einstufung der jeweiligen Berufsgruppen – und wann sich diese für einen Impftermin registrieren können.

Zur Prioritätsgruppe 2 gehören auch Personen, die in Kinderbetreuungseinrichtungen, in der Kindertagespflege, in Grundschulen, Sonderschulen oder Förderschulen tätig sind. Das gilt auch für Vereinsmitarbeiter*innen, die im Rahmen von Kooperationsverträgen in den oben genannten Einrichtungen regelmäßig und kontaktnah zu den Mitarbeitenden oder den Kindern tätig sind. Dies muss von der jeweiligen Kita oder der betreffenden Schule bescheinigt werden. Die Bestätigung ist dann im Impfzentrum vorzulegen.

Mitarbeiter*innen können sich entweder telefonisch unter 0800 / 57 58 100 oder auf www.impftermin.rlp.de für einen Impftermin registrieren. Die Zuordnung zu einem der Impfzentren erfolgt nach dem Wohnortprinzip. Ausnahmen gelten für Personen, die außerhalb von Rheinland-Pfalz ihren Wohnort haben. Diese können sich an der für den Arbeitsort zuständigen Stelle impfen lassen.

Informationen zur Corona-Schutzimpfung für Sportvereine in Rheinland-Pfalz

Seit Freitag (23.04.2021) sind auch Personen der Priorisierungsgruppe 3 zur Corona-Schutzimpfung zugelassen. In diese Gruppe fallen nach § 4 Abs. 8 der „Verordnung zum Anspruch auf Schutzimpfungen gegen das Coronavirus SARS-CoV-2“ vom 10. März 2021 auch Personen, die in Einrichtungen und Diensten der Kinder- und Jugendhilfe tätig sind. Zu diesem Personenkreis zählen, nach Rücksprache mit dem Ministerium für Familie, Frauen, Jugend, Integration und Verbraucherschutz (MFFJIV), auch alle Fachkräfte der Jugendarbeit/Jugendsozialarbeit sowie alle in diesem Bereich tätigen ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen. Die Impfverordnung finden Sie hier.

Der Nachweis über die Tätigkeit in Einrichtungen und Diensten der Kinder- und Jugendhilfe muss durch Vorlage folgenden Formulars erbracht werden:

Dieses Formular muss durch den Arbeitgeber/Träger/Sportverein ausgefüllt werden. Auch bei Ehrenamtlichen ist diese Bestätigung des Arbeitgebers/Trägers/Sportverein erforderlich.

WICHTIG: Sportvereine dürfen eine Bescheinigung nur dann ausstellen, wenn die Ehrenamtlichen aktuell und/oder demnächst im Sinne der Jugendhilfe mit jungen Menschen arbeiten! Wenn Sportvereine auf der Grundlage des rheinland-pfälzischen Jugendförderungsgesetzes bzw. der Verwaltungsvorschrift VV JuFöG Jugendarbeit leisten und hier in den Bereichen der:

-politischen Bildung
-Schulungen von Ehrenamtlichen
-sozialen Bildung

ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einsetzen, kann eine Bestätigung seitens des Arbeitgebers/Trägers/Sportvereins ausgestellt werden. Der reguläre Sport- und Trainingsbetrieb im Sportverein fällt nicht darunter.

 

Sportjugenden in RLP kritisieren fehlende Anerkennung des Sports als Kinder- und Jugendarbeit

Pressemeldung: Sportjugenden in Rheinland-Pfalz kritisieren fehlende Anerkennung des Sports als Kinder­- und Jugendarbeit

 

Auf den ersten Blick kommuniziert die Verordnung zum Anspruch auf Schutzimpfung gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 ab der Priorisierungsgruppe 3, dass alle in der Jugendarbeit haupt- und ehrenamtlich Engagierten sich für die lmpfung registrieren lassen können. Auf den zweiten Blick zeigt sich jedoch, dass Jugendarbeit offensichtlich nicht gleich Jugendarbeit ist und viele Ehrenamtliche aus den Sportvereinen in Rheinland-Pfalz nicht zur Priorisierungsgruppe 3 zählen, da lediglich die Durchführung von Vereinsfreizeiten im Sport als soziale Bildung, nicht aber der alltägliche Trainingsbetrieb als solche anerkannt werden. Die Sportjugenden in Rheinland-Pfalz kritisieren die fehlende Anerkennung des normalen Trainingsbetriebes und fordern eine Gleichbehandlung von „Jugendarbeit im Sport“ und „sportlicher Jugendarbeit“.

 

Seit wenigen Tagen sind auch Personen der Priorisierungsgruppe 3 berechtigt, sich für die Corona-Schutzimpfung zu registrieren. In diese Gruppe fallen nach § 4 Abs. 8 der „Verordnung zum Anspruch auf Schutzimpfungen gegen das Coronavirus SARS-CoV-2“ vom 10. März 2021 auch Personen, die in Einrichtungen und Diensten der Kinder- und Jugendhilfe tätig sind. Zu diesem Personenkreis zählen, nach Mitteilung aus dem Ministerium fur Familie, Frauen, Jugend, Integration und Verbraucherschutz [MFFJIV]. auch alle Fachkräfte der Jugendarbeit/Jugendsozialarbeit, sowie alle in diesem Bereich tätigen ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen. Sportvereine dürfen ihren ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen jedoch nur dann eine Bescheinigung ausstellen, wenn diese nach der Verwaltungsvorschrift des Jugendfördergesetzes Rheinland-Pfalz in den Bereichen der politischen Bildung, der sozialen Bildung oder bei der Schulung von Ehrenamtlichen eingesetzt werden. Problem dabei ist, dass in der rheinland-pfälzischen Auslegung im Bereich der Sportvereine lediglich die Durchführung von Vereinsfreizeiten, nicht aber der normale Trainingsbetrieb als Jugendarbeit anerkannt wird.

Damit ist der organisierte Sport in Rheinland-Pfalz zum wiederholten Male mit dem Problem konfrontiert, dass auf Seiten der rheinland-pfälzischen Behörden eine Unterscheidung zwischen „Jugendarbeit im Sport“ und „Sportlicher Jugendarbeit“ erfolgt. Wie bereits in der aktuellen lmpfkampagne „lmpfen ist die beste Verteidigung des Landessportbundes deutlich wird, möchte sich der organisierte Sport mit seinen über 400.000 ehrenamtlich Engagierten beim Thema lmpfen nicht vordrängeln. Allerdings sind die Sportvereine im Land durch die Bekanntgabe der Priogruppe 3 verunsichert. Jetzt ist es die Aufgabe der Landesregierung dem Großteil der Ehrenamtlichen im Sport zu erklären, warum sie keine gesetzlich anerkannte Jugendarbeit leisten.

Dem organisierten Sport und insbesondere der wertvollen sozialen Arbeit der knapp 6.000 Sportvereine mit über 500.000 Kindern und Jugendlichen werden somit erneut ihr vielfach bestatigtes und nachgewiesenes Bildungspotenzial abgesprochen, der klassische Breitensport im Verein wird mit dem „Hochleistungssport“ gleichgesetzt und in dieser Richtung abgestempelt“, kritisiert Martin Hämmerle, Leiter der Sportjugend im Landessportbund Rheinland-Pfalz. „Sport und Leistung lassen sich nicht trennen und der Vereinssport vermittelt neben dem Gesundheitseffekt auch weitere Kompetenzen und Werte an die Kinder und Jugendlichen, sodass wir eine Gleichbehandlung von „Jugendarbeit im Sport“ und „Sportlicher Jugendarbeit“ fordern“, so Hämmerle weiter.

Zwei neue Mitarbeiterinnen bei der Sportjugend Rheinhessen

Katrin Siemon und Lena Lander sind für die Sportjugend tätig

Mit zwei Neueinstellungen in unserer Sportjugend-Abteilung finden die Personal-Rochaden auf der Geschäftsstelle des Sportbundes Rheinhessen langsam ein Ende. Begonnen hatte der Verschiebebahnhof im Dezember des vergangenen Jahres mit der Pensionierung des ehemaligen Geschäftsführers Joachim Friedsam. Ihn beerbte Thorsten Richter, dessen Stelle als Abteilungsleiter Kommunikation & Vereinsentwicklung von Lena Hornberger übernommen wurde. Die wiederum war bis dato als Abteilungsleiterin der Sportjugend Rheinhessen tätig, weshalb auch diese Stelle neu besetzt werden musste. Als ihre Nachfolgerin ist seit Mitte April Katrin Siemon neu im Amt. Bei der Sportjugend wird aber noch eine zweite Stelle frei, denn Aline Bessling wechselt in die Abteilung Qualifizierung des Sportbundes und übernimmt dort für die Ende Juni in Rente gehende Petra Bastian die Abteilungsleitung. Zeitgleich mit Siemon kam so mit Lena Lander noch eine zweite Neue zur Sportjugend, die zunächst als Teilzeitkraft im Bereich Qualifizierung tätig ist. Wir stellen euch die beiden neuen Mitarbeiterinnen hier kurz vor und lassen sie die gleichen drei Fragen beantworten:

 

Katrin Siemon ist 42 Jahre alt, verheiratet und hat einen kleinen Sohn. Die gebürtige Brandenburgerin lebt seit dem Jahr 2000 in Mainz, wo sie ein Anthropologie-Studium mit den Nebenfächern Sport und Soziologie absolvierte. Im Anschluss arbeitete sie als hauptamtliche Jugend-Referentin zunächst zwei Jahre für den Bundesverband Deutscher Gewichtheber und dann neun Jahre für den Deutschen Volleyball-Verband.

Wie bist du zur Sportjugend Rheinhessen gekommen?

Ich habe nach meinem Studium hier schon mal kurz in einer Art Praktikum gearbeitet. Das hat mich damals überhaupt erst auf die Idee gebracht, als Jugend-Referentin für einen Sport-Verband zu arbeiten. Danach habe ich über die sozialen Medien die Sportjugend Rheinhessen immer im Auge behalten. Zu Beginn des Jahres habe ich dann die Ausschreibung gesehen und mich beworben, denn es ist eine große Erleichterung, nicht mehr nach Frankfurt pendeln zu müssen. Ich dachte mir, es ist doch toll in Mainz zur arbeiten und dann auch noch in einer Organisation, die ich schon gut kenne.

Wo liegen die Schwerpunkte deiner Arbeit?

In erster Linie kümmere ich mich um die Projekte der Sportjugend wie Spendenaktionen oder Ferien am Ort. Prävention sexualisierter Gewalt ist ein weiterer Schwerpunkt – hier muss noch viel Aufklärungsarbeit bei den Vereinen und Fachverbänden geleistet werden. Weitere Aufgabengebiete lerne ich auch gerade erst kennen, ich befinde mich ja noch in der Einarbeitungszeit.

Welche Rolle spielt der Sport in deiner Freizeit?

Ich habe schon in meiner Jugend Handball gespielt und war nach meinem Umzug nach Mainz viele Jahre für die SG TSG/DJK Mainz-Bretzenheim aktiv. Bei der SG bin ich auch heute noch im Handball engagiert: zum einen als Jugendleiterin für den weiblichen Bereich, zum anderen trainiere ich die Krabbler – das sind die Kinder zwischen drei und fünf Jahren, zu denen auch mein Sohn gehört. Nebenbei helfe ich auch noch in einem kleinen Team mit, das sich um die sozialen Medien des Vereins kümmert. Neben dem Handball gehe ich ab und zu noch laufen.

 

 

Lena Lander ist 25 Jahre alt und kommt aus Worms. An der Deutschen Sporthochschule in Köln studierte sie Sportwissenschaften und verbrachte nach Abgabe ihrer Bachelor-Arbeit den Winter 2019/20 als Snowboard-Lehrerin in Österreich. Die Corona-Pandemie zwang sie im März 2020 zur Rückkehr in die Heimat und erschwerte auch die anschließende Suche nach einem Arbeitsplatz, weshalb sie übergangsweise im Einzelhandel jobbte.

Wie bist du zur Sportjugend Rheinhessen gekommen?

Mein erster Kontakt mit der Sportjugend war im Jahr 2019, als ich die Auszeichnung “Junges Ehrenamt im Sport” erhielt. Ein Jahr später habe ich meine Jugendleiter-Lizenz gemacht und dabei auch einige Leute bei der Sportjugend kennen gelernt. Nach einer Bewerbung Anfang 2021 wurde mir dann die halbe Stelle im Bereich Qualifizierung angeboten, die von jetzt 20 Stunden wöchentlich ab Juli auf 29 Stunden ausgeweitet wird. Nebenbei arbeite ich noch einen Tag pro Woche in einem Reha-Zentrum und halte dort Kurse.

Wo liegen die Schwerpunkte deiner Arbeit?

Ich bin zuständig für die Qualifizierung der Sportjugend, womit sich meine Aufgaben um die Organisation der Aus- und Fortbildungen, sowie um die Teilnehmerverwaltung drehen. Beispielsweise plane ich den Lehrgang zur Jugendleiter-Lizenz und führe ihn in Teilen selbst durch. Für den Rest des Lehrgangs und sonstige Seminare suche ich nach externen Referenten. Ich bin auch auf der Suche nach neuen Themenfeldern für Lehrgänge und den passenden Referenten dazu, die diese dann durchführen können – egal ob online oder in Präsenz.

Welche Rolle spielt der Sport in deiner Freizeit?

Vor meinem Studium habe ich auf Leistungssport-Ebene Leichtathletik betrieben und Rock’n’Roll getanzt. Heute gilt meine Vorliebe dem Snowboard, das ich auch als Übungsleiterin unterrichte. Im Skiclub Worms-Wonnegau bin ich Beisitzer Jugend und kümmere mich mit meinem Freund, der Jugendleiter ist, um die Nachwuchsarbeit. Ansonsten mache ich viel für meine Fitness. Mit dem Trampolin halte ich auch Kurse in Jumping Fitness, was wegen Corona momentan aber leider nicht möglich ist.

 

Das Sportjugend-Team wünscht euch beiden einen guten Start und freut sich auf eine gute Zusammenarbeit!

 

Jugendbooster – Rückenwind für die Jugendarbeit

Neues Förderprogramm der Sportjugend für Sportvereine und –verbände

Jugendarbeit braucht neben engagierten Akteuren auch eine gute finanzielle Ausstattung. Für Freizeiten und Ferienaktionen gibt es Zuschüsse von Kommunen und Land. Doch für viele andere Projekte gibt es keine Fördermöglichkeiten oder nur mit hohem Aufwand. Genau hier möchten die Sportjugenden mit ihrem neuen Förderprogramm ansetzen. „Der Jugendbooster soll eine unkomplizierte Anschubfinanzierung für Projekte der Jugendarbeit sein“, so Lena Hornberger, Abteilungsleiterin der Sportjugend Rheinhessen. Rund 100.000 Euro hat die Sportjugend hierfür 2021 bereitgestellt. Gefördert werden Projekte von Vereinen und Verbänden, die sich schwerpunktmäßig den Themen Digitalisierung, junges Engagement oder Mitgliedergewinnung widmen. Egal ob ein Jugendvorstand gegründet werden soll oder ein Spielfest zur Mitgliedergewinnung im Jugendbereich durchgeführt wird, solange ein klarer Bezug zur Jugendarbeit gegeben ist, kommt eine Förderung in Frage. Jedes Projekt kann dabei mit maximal 1.000 Euro gefördert werden.

Weitere Informationen findet Ihr hier.

Ingelheimer Segelclub mit Gütesiegel ausgezeichnet!

Am Samstag, den 06. März 2021 wurde der Ingelheimer Segelclub e.V. mit dem Gütesiegel „Kinder- und jugendfreundlicher Sportverein“ durch unser Vorstandsmitglied Marius Pitsch ausgezeichnet.

Der Verein bietet Segeln und Schwimmen für Kinder und Jugendliche an. Unterstützt wird die Durchführung des Angebots vorallem durch eine hohe Anzahl ehrenamtlich tätiger Jugendlicher mit hervorragender fachlicher Kompetenz. Durch häufige Fortbildungen in Bereichen wie bspw. Erste-Hilfe, Rettungsschwimmer, DOSB-Jugendleiter und Sportbootführerschein. 2019 wurde der Verein sogar vom Deutschen Segler-Verband für sein Bestreben im Bereich „Ausbildung“ ausgezeichnet.

Neben Kinderbetreuungsprojekten, Schnuppersegeln oder Piratentage, pflegt der ISC Kooperationen mit zwei Schulen. Auch Kooperations-Zeltlager mit anderen Sportvereinen stehen auf dem Programm des Vereins.

Jugendarbeit steht für den Verein an erster Stelle. So werden durch einen Jugendausschuss und Vertreter im Vorstand, die Interessen der Vereinsjugend vertreten.“Neumitglieder werden darauf aufmerksam gemacht, dass hier die Jugend das sagen hat.“, betont Gabriele Schäfer, 1. Vorsitzende des Ingelheimer Segelclubs.

2021 plant der ISC jetzt ein Projekt zum Thema Anfängerschwimmen und Elterncoaching. Alle Infos hierzu finden Sie auf der Vereinshomepage.

Allen Übungsleiter*innen, Jugendleiter*innen und Vereinsvertreter*innen, die sich in besonderem Maße für die Jugendarbeit im Verein einsetzen, gilt ein großer Dank!

 

Jugendarbeit goes digital! – Verlängerung der Zuschüsse

Das Landesjugendamt Rheinland-Pfalz gewährt uns 12 weitere Anträge für unsere Sportvereine für die Anschaffung digitaler Ausstattung.

Der Antrag darf sich jedoch nicht auf ein bereits, durch das Programm gefördertes Projekt, beziehen. Der Zuschuss für die Anschaffung digitaler Ausstattung muss sich auf die Jugendarbeit im Sportverein beziehen, bei der das soziale Miteinander, sowie Spiel und Spaß ganz klar im Vordergrund stehen.


Was kann gefördert werden?

Beispielhaft sind die Anschaffung von Laptops, Kameras, Smartphones, Tablets oder Software/ Lizenzen (wie z.B. Zoom) möglich. Leistungssport ist von der Förderung ausgeschlossen!

Wie hoch ist die Förderung?

Pro Verein werden Anschaffungskosten von bis zu 1.000€ bezuschusst.

Welche Voraussetzungen gibt es?

Die Technik wird für die Jugendarbeit im Verein genutzt. Hierzu ist eine kurze Projektbeschreibung erforderlich. Außerdem muss der Verein in der Vergangenheit bereits eine Landeszuwendung (z.B. Freizeit, Ausflug, Schulung) nach dem Jugendfördergesetz erhalten haben.

Wie ist das Antragsverfahren?

Anträge müssen bis zum 31. August 2021 bearbeitet und ausgezahlt sein.

Das Antragsformular finden Sie hier.

 

Den Antrag senden Sie bitte an die Sportjugend Rheinhessen, Rheinallee 1, 55116 Mainz oder alternativ per Mail an unsere zuständige Mitarbeiterin Uschi Best.

Bei Fragen stehen wir Ihnen gerne jederzeit unter der 06131 – 2814 211 zur Verfügung.

 

Präsenzveranstaltungen bis Ende April abgesagt

Durch die nicht vorhersehbare weitere Entwicklung der Corona-Pandemie und der aktuellen Einschränkungen durch die 18. Corona-Bekämpfungsverodnung, sind Präsenzveranstaltungen des Sportbundes Rheinhessen sowie der Sportjugend Rheinhessen vorerst bis Ende April abgesagt. Derzeit wird geprüft, ob bestehende Termine in einem Online-Format umgesetzt oder verschoben werden können.

Es gibt weiterhin die Möglichkeit an unseren Online-Veranstaltungen teilzunehmen. Weiter Infos zu unseren Veranstaltungen finden Sie hier…

Sport-Camp 2021: Es sind noch Plätze frei!

Du hast Spaß am Sport, probierst gerne etwas Neues aus und hast in den Sommerferien noch nichts vor? Dann bietet das Sport-Camp 2021 „Alles rund um den Ball“ bestimmt das richtige Programm für deinen Ferienspaß.


Termin: 15.08. – 20.08.2021 (5. Ferienwoche)

Ort: Sport- und Freizeitzentrum Seibersbach

Alter: 9 – 12 Jahre


Dich erwartet eine Woche voller Sport, gemütlicher Lagerfeueratmosphäre und abwechslungsreichem Abendprogramm!

Untergebracht sind wir in Großzelten auf dem Gelände unserer Sportschule in Seibersbach im Hunsrück (je nach Corona-Verordnung). Hier haben wir tolle Bedingungen für unsere sportliche Woche. Mehrere Turnhallen, ein Sportplatz, Wiesen und ein nahegelegenes Schwimmbad stehen uns für das Programm zur Verfügung.

Dieses Jahr haben wir folgende Sportarten auf unserem Programm, die euch von erfahrenen Übungsleiter*innen nähergebracht werden:

  • Quidditch
  • Cheerleading
  • Rugby (in Planung)
  • American Football (in Planung)
  • Baseball (in Planung)

Du willst deine Sommerferien mit Sport und Spaß verbringen? Dann geht es hier für dich zur Anmeldung!

Bei Fragen steht Uschi Best jederzeit per Mail oder Telefon (06131 – 2814 211) zur Verfüfung.

Beteiligung an Forschungsprojekt „SicherImSport“

Bislang einmalige Studie untersucht sexualisierte Gewalt im Breitensport / Online-Befragung von Vereinsmitgliedern und Funktionär*innen

Mit dem Start der Online-Befragungen nimmt die größte deutsche Breitensport-Studie zu sexualisierten Grenzverletzungen, Belästigung und Gewalt deutlich an Fahrt auf. Auch der Landessportbund Rheinland-Pfalz und die Sportjugenden Rheinhessen, Rheinland und Pfalz beteiligen sich am Forschungsprojekt „SicherImSport“.

Die Sportjugend Rheinhessen engagiert sich bereits seit einigen Jahren im Kinderschutz. Gemeinsam mit dem Landessportbund Rheinland-Pfalz und den anderen Sportjugenden wurden hierzu bereits eine Fülle an konkreten Schutzmaßnahmen in den Strukturen des rheinland-pfälzischen Sports umgesetzt. Das bisherige Engagement soll nun durch die Teilnahme an einer durch den Landessportbund Nordrhein-Westfalen geförderten Studie ausgebaut werden. Eine anonyme Online-Befragung ist in dieser Woche gestartet, zu der Sportler*innen ab dem 16. Lebensjahr aufgerufen werden. Erste Ergebnisse werden für den Herbst erwartet.

Neben Rheinland-Pfalz haben sich acht weitere Landessportbünde dem in dieser Form bislang einmaligen Projekt aus Nordrhein-Westfalen angeschlossen. Die anonymisierten Forschungsergebnisse sollen helfen, die künftige Präventionsarbeit im organisierten Sport gemeinsam sinnhaft weiterentwickeln zu können. „Die aus unserer Sicht überfällige Studie wird einen wesentlichen Beitrag dabei leisten, wenn es darum geht, Sportorganisationen als verlässliche und sichere Orte für Kinder, Jugendliche und Erwachsene zu stärken“, betont LSB NRW-Vorstand Martin Wonik. Die Expert*innen versprechen sich ein aussagekräftiges Bild der Situation im Breitensport mit seinen Risikofaktoren wie Abhängigkeiten und hierarchischen Machtverhältnissen. Tatsächlich ist bis dato unklar, wie häufig es im gemeinnützig organisierten Vereinssport zu Belästigung und Gewalt kommt oder wie die Tatumstände sind.

Weitere Infos zur Studie unter http://go.lsb.nrw/sicherimsport.

Sie möchten an der Befragung teilnehmen?

Fachverbände und Vereine erhalten ein persönliche Anschreiben.

Vereinsmitglieder ab dem 16. Lebensjahr können über nachfolgenden Link an der Befragung teilnehmen:

https://ww2.unipark.de/uc/Vereinsmitgliederbefragung_SicherImSport/