Lockerungen für die Jugendarbeit

Auf Grundlage der 20. CoBeLVO sind in Rheinland-Pfalz nun auch wieder Angebote der Jugendarbeit mit mehr Teilnehmer*innen zulässig, die über das sportliche Training hinausgehen.

Dabei wird in feste Gruppen, wie z.B. Ferienbetreuung (ohne Übernachtung), Gruppenstunden, Schulung von Ehrenamtlichen,etc. und offen Gruppen, wie beispielsweise offene Treffs, etc., unterschieden.


Inzidenz unter 50

feste Gruppen:

  • max. 25 Personen (inkl. Betreuungspersonal)
  • Abstandspflicht 1,5m
  • Innenbereich: Pflicht zum Tragen einer medizinischen Mund-Nasen-Bedeckung

offene Gruppen:

  • eine Person pro 10qm
  • Abstandspflicht 1,5m
  • Innenbereich: Pflicht zum Tragen einer medizinischen Mund-Nasen-Bedeckung

Jugendfreizeiten mit Übernachtung:

(erst ab dem 02.06.2021 gestattet!)

  • max. 25 Personen (inkl. Betreuungspersonal)
  • Testpflicht vor Beginn & an jedem zweiten Tag (entfällt bei Geimpften/ Genesenen)
  • Pflicht zum Tragen einer medizinischen Mund-Nasen-Bedeckung & zur Einhaltung des Mindestabstands entfällt!
  • Durchmischung mit anderen Gruppen vermeiden!

Jugendfreizeiten ohne Übernachtung:

  • Außenbereich: 60 getestete Personen (inkl. Betreuungspersonal)
  • Innenbereich: eine Person pro 10qm; Max. 30 getestete Personen
  • Testpflicht vor Beginn & an jedem zweiten Tag (entfällt bei Geimpften/ Genesenen)
  • Pflicht zum Tragen einer medizinischen Mund-Nasen-Bedeckung & zur Einhaltung des Mindestabstands entfällt!
  • Durchmischung mit anderen Gruppen vermeiden!

Inzidenz zwischen 50 und 165

feste Gruppen:

  • max. 25 Personen (inkl. Betreuungspersonal)
  • Abstandspflicht 1,5m
  • Innenbereich: Pflicht zum Tragen einer medizinischen Mund-Nasen-Bedeckung
  • Außenbereich: Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung entfällt bei ausreichendem Abstand
  • nur mit tagesaktuellen COVID-19-Schnell-/ Selbsttest erlaubt!

offene Gruppen:

  • eine Person pro 10qm
  • Abstandspflicht 1,5m
  • Innenbereich: Pflicht zum Tragen einer medizinischen Mund-Nasen-Bedeckung
  • nur mit tagesaktuellen COVID-19-Schnell-/ Selbsttest erlaubt!

Jugendfreizeiten mit und ohne Übernachtung:

(erst ab dem 02.06.2021 gestattet!)

  • max. 25 Personen (inkl. Betreuungspersonal)
  • Testpflicht vor Beginn & an jedem zweiten Tag (entfällt bei Geimpften/ Genesenen)
  • Pflicht zum Tragen einer medizinischen Mund-Nasen-Bedeckung & zur Einhaltung des Mindestabstands entfällt!
  • Durchmischung mit anderen Gruppen vermeiden!

Inzidenz über 165

feste Gruppen & offene Gruppen:

  • Angebote nur als Einzelangebote durchführbar!
  • Pflicht zum Tragen einer medizinischen Mund-Nasen-Bedeckung
  • Abstandspflicht 1,5m
  • bei Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung & Einhaltung des Mindestabstands kann auf einen Test verzichtet werden!

Jugendfreizeiten mit und ohne Übernachtung:

  • nicht erlaubt!

 

Die aktuelle Corona-Bekämpfungsverordnung findet ihr hier.

Ein aktuelles Hygienekonzept für die Jugendarbeit gibt es hier.

Die Sportjugenden in Rheinland-Pfalz wollen helfen

Noch stecken wir mitten in der Pandemie und wir möchten an dieser Stelle betonen, dass wir als Jugendorganisation des Sports in Rheinland-Pfalz gemeinsam mit dem Landessportbund bis vor wenigen Wochen nahezu alle politischen Entscheidung mitgetragen und unterstützt haben. Ein großes Dankeschön möchten wir aussprechen, dass bei den ersten Lockerungen auch der Kinder- und Jugendsport in Rheinland-Pfalz Berücksichtigung gefunden hat. Wir sind der Meinung, dass dies ein richtiger und wichtiger Schritt ist, der leider in den aktuellen Überlegungen der Politik nur noch eine untergeordnete Rolle spielt. Sport und Bewegung zusammen mit anderen Kindern und Jugendlichen ist ein wichtiger Bestandteil der Lebenswelten unseres Nachwuchses. Die gesundheitsfördernden Aspekte von körperlicher Aktivität sind längst nachgewiesen und können auch für die Bekämpfung der Pandemie eine Rolle spielen. An diesen Schritten muss nun angeknüpft werden. Dabei müssen auch die neuesten Erkenntnisse aus der Aerosol-Forschung mit aufgenommen werden, die deutlich machen, dass im Freien die Wahrscheinlichkeit zur Übertragung des Corona-Virus sehr gering ist. Diese Fakten und die bereits ausgearbeiteten Hygienekonzepte der Sportvereine und Sportverbände erlauben aus unserer Sicht eine schnelle altersunabhängige Wiederaufnahme des Vereinssports.

Mit einer Testpflicht an Schulen und in Unternehmen muss auch eine Lockerung für den Vereinssport verbunden sein. Damit könnten Personen mit einem negativen Testergebnis ebenso wie bereits geimpfte Personen auch am Vereinssport teilnehmen. Die Möglichkeiten zur Dokumentation sind hier bereits erprobt und teilweise auch in digitaler Form möglich.

Die Sportvereine in Rheinland-Pfalz in Rheinland-Pfalz leisten für die Gesellschaft einen wichtigen Beitrag zur Gesundheitsförderung und Erziehung. Unzählige ehrenamtliche Übungsleiter*innen und Betreuer*innen haben auch in den vergangenen Monaten, wenn auch digital, Bewegungsangebote erstellt und damit für etwas Abwechslung in Zeiten von Home-Schooling und Lockdown gesorgt.

Die Sportvereine stehen in den Startlöchern, um auch in den kommenden Pfingst-, Sommer- und Herbstferien wieder tolle Ferienprogramme anzubieten. Bei diesen Angeboten zeigt sich einmal mehr, dass die Leistungen der Sportvereine weit über das Sportangebot hinausgehen und die außerschulische Bildung bei den Vereinen verankert ist. Das Jugendministerium hat dafür bereits die finanziellen Rahmenbedingungen angepasst und beispielsweise die Fördersätze für Maßnahmen der sozialen Bildung erhöht. Diesen Schritt begrüßen wir sehr und möchten uns an dieser Stelle auch gerne für diese Unterstützung bedanken.

Ein Blick ins Jahr 2019 zeigt, dass die Sportvereine in Rheinland-Pfalz in den Sommerferien zusammen ca. 70.000 Teilnehmer*innen-Tage im Bereich der Maßnahmen zur sozialen Bildung durchgeführt haben. Damit diese Zahlen in diesem Jahr wieder annähernd erreicht werden können, wollen wir als größter Jugendverband in Rheinland-Pfalz, gemeinsam mit den regionalen Sportjugenden Rheinland, Pfalz und Rheinhessen rechtzeitig weitere Rahmenbedingungen für unsere Sportvereine schaffen.

Wenn die Sportvereine auch in den kommenden Ferien ein Angebot für Kinder und Jugendliche erstellen sollen, um auch die Eltern in der aktuellen Situation zu entlasten, muss gewährleistet sein, dass bereits jetzt alle Vorkehrungen getroffen werden, dass in den kommenden Pfingst-, Sommer- und Herbstferien die Sporthallen und Sportstätten in Rheinland-Pfalz geöffnet sind und für die Ferienangebote der Sportvereine genutzt werden können. Nur mit diesem zusätzlichen Platz- und Raumangebot kann es in diesem Jahr möglich sein, die geltenden Hygiene und Vorsichtsmaßnahmen einzuhalten.

Sollten Teststrategien für Ferienangebote angedacht sein, so bitten wir die zuständigen Behörden, bei entsprechenden Überlegungen mit am Tisch sitzen zu dürfen. Nur wenn eine solche Lösung durchdacht ist und rechtzeitig kommuniziert wird, können sich die vielen ehrenamtlichen Helfer*innen auf mögliche Testungen vorbereiten. In diesem Zusammenhang möchten wir gerne anbieten, dass wir die Landesregierung bei der Verteilung von Selbsttests unterstützen könnten. Wir könnten mit unseren Kapazitäten den Versand und die Bereitstellung der Testungen koordinieren und eine an Kriterien geknüpfte Verteilung der Tests gewährleisten.

Die Kinder und Jugendlichen müssen endlich eine Perspektive erhalten, da deren Bedürfnisse bisher nur unzureichend Berücksichtigung gefunden haben. Neben vielen weiteren Studien und uns mitgeteilten Erfahrungen aus der Praxis zeigt z.B. die JuCo-Studie, dass der Lockdown und die damit einhergehenden Einschränkungen von Freizeitbeschäftigungen sich negativ auf die Psyche von Kindern und Jugendlichen auswirkt und diese Schäden nur sehr schwer wieder zu beseitigen sind.

Wir selbst haben bereits Vorkehrungen getroffen und werden mit unserer Aktion „Ferien am Ort“ die Angebote der Sportvereine mit T-Shirts, Gutscheinen und die besten Aktionen mit Geld- und Sachpreisen unterstützen. Wir wollen uns in der aktuellen Krise aktiv einbringen und für die 6.000 Sportvereine ein wenig Planungssicherheit schaffen.

Corona Schutzimpfung für Vereinsmitarbeiter*innen

Noch immer gibt es noch nicht genügend Impfstoff um alle Personen, die sich impfen lassen möchten, sofort zu impfen. Daher musste festgelegt werden, in welcher Reihenfolge bestimmte Personengruppen geimpft werden. Unter www.corona.rlp.de/de/impfen/informationen-zur-corona-impfung-in-rheinla… hält die Landesregierung aktuelle Infos bereit in Sachen Impfreihenfolge sowie zur Einstufung der jeweiligen Berufsgruppen – und wann sich diese für einen Impftermin registrieren können.

Zur Prioritätsgruppe 2 gehören auch Personen, die in Kinderbetreuungseinrichtungen, in der Kindertagespflege, in Grundschulen, Sonderschulen oder Förderschulen tätig sind. Das gilt auch für Vereinsmitarbeiter*innen, die im Rahmen von Kooperationsverträgen in den oben genannten Einrichtungen regelmäßig und kontaktnah zu den Mitarbeitenden oder den Kindern tätig sind. Dies muss von der jeweiligen Kita oder der betreffenden Schule bescheinigt werden. Die Bestätigung ist dann im Impfzentrum vorzulegen.

Mitarbeiter*innen können sich entweder telefonisch unter 0800 / 57 58 100 oder auf www.impftermin.rlp.de für einen Impftermin registrieren. Die Zuordnung zu einem der Impfzentren erfolgt nach dem Wohnortprinzip. Ausnahmen gelten für Personen, die außerhalb von Rheinland-Pfalz ihren Wohnort haben. Diese können sich an der für den Arbeitsort zuständigen Stelle impfen lassen.

Informationen zur Corona-Schutzimpfung für Sportvereine in Rheinland-Pfalz

Seit Freitag (23.04.2021) sind auch Personen der Priorisierungsgruppe 3 zur Corona-Schutzimpfung zugelassen. In diese Gruppe fallen nach § 4 Abs. 8 der „Verordnung zum Anspruch auf Schutzimpfungen gegen das Coronavirus SARS-CoV-2“ vom 10. März 2021 auch Personen, die in Einrichtungen und Diensten der Kinder- und Jugendhilfe tätig sind. Zu diesem Personenkreis zählen, nach Rücksprache mit dem Ministerium für Familie, Frauen, Jugend, Integration und Verbraucherschutz (MFFJIV), auch alle Fachkräfte der Jugendarbeit/Jugendsozialarbeit sowie alle in diesem Bereich tätigen ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen. Die Impfverordnung finden Sie hier.

Der Nachweis über die Tätigkeit in Einrichtungen und Diensten der Kinder- und Jugendhilfe muss durch Vorlage folgenden Formulars erbracht werden:

Dieses Formular muss durch den Arbeitgeber/Träger/Sportverein ausgefüllt werden. Auch bei Ehrenamtlichen ist diese Bestätigung des Arbeitgebers/Trägers/Sportverein erforderlich.

WICHTIG: Sportvereine dürfen eine Bescheinigung nur dann ausstellen, wenn die Ehrenamtlichen aktuell und/oder demnächst im Sinne der Jugendhilfe mit jungen Menschen arbeiten! Wenn Sportvereine auf der Grundlage des rheinland-pfälzischen Jugendförderungsgesetzes bzw. der Verwaltungsvorschrift VV JuFöG Jugendarbeit leisten und hier in den Bereichen der:

-politischen Bildung
-Schulungen von Ehrenamtlichen
-sozialen Bildung

ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einsetzen, kann eine Bestätigung seitens des Arbeitgebers/Trägers/Sportvereins ausgestellt werden. Der reguläre Sport- und Trainingsbetrieb im Sportverein fällt nicht darunter.

 

Sportjugenden in RLP kritisieren fehlende Anerkennung des Sports als Kinder- und Jugendarbeit

Pressemeldung: Sportjugenden in Rheinland-Pfalz kritisieren fehlende Anerkennung des Sports als Kinder­- und Jugendarbeit

 

Auf den ersten Blick kommuniziert die Verordnung zum Anspruch auf Schutzimpfung gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 ab der Priorisierungsgruppe 3, dass alle in der Jugendarbeit haupt- und ehrenamtlich Engagierten sich für die lmpfung registrieren lassen können. Auf den zweiten Blick zeigt sich jedoch, dass Jugendarbeit offensichtlich nicht gleich Jugendarbeit ist und viele Ehrenamtliche aus den Sportvereinen in Rheinland-Pfalz nicht zur Priorisierungsgruppe 3 zählen, da lediglich die Durchführung von Vereinsfreizeiten im Sport als soziale Bildung, nicht aber der alltägliche Trainingsbetrieb als solche anerkannt werden. Die Sportjugenden in Rheinland-Pfalz kritisieren die fehlende Anerkennung des normalen Trainingsbetriebes und fordern eine Gleichbehandlung von „Jugendarbeit im Sport“ und „sportlicher Jugendarbeit“.

 

Seit wenigen Tagen sind auch Personen der Priorisierungsgruppe 3 berechtigt, sich für die Corona-Schutzimpfung zu registrieren. In diese Gruppe fallen nach § 4 Abs. 8 der „Verordnung zum Anspruch auf Schutzimpfungen gegen das Coronavirus SARS-CoV-2“ vom 10. März 2021 auch Personen, die in Einrichtungen und Diensten der Kinder- und Jugendhilfe tätig sind. Zu diesem Personenkreis zählen, nach Mitteilung aus dem Ministerium fur Familie, Frauen, Jugend, Integration und Verbraucherschutz [MFFJIV]. auch alle Fachkräfte der Jugendarbeit/Jugendsozialarbeit, sowie alle in diesem Bereich tätigen ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen. Sportvereine dürfen ihren ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen jedoch nur dann eine Bescheinigung ausstellen, wenn diese nach der Verwaltungsvorschrift des Jugendfördergesetzes Rheinland-Pfalz in den Bereichen der politischen Bildung, der sozialen Bildung oder bei der Schulung von Ehrenamtlichen eingesetzt werden. Problem dabei ist, dass in der rheinland-pfälzischen Auslegung im Bereich der Sportvereine lediglich die Durchführung von Vereinsfreizeiten, nicht aber der normale Trainingsbetrieb als Jugendarbeit anerkannt wird.

Damit ist der organisierte Sport in Rheinland-Pfalz zum wiederholten Male mit dem Problem konfrontiert, dass auf Seiten der rheinland-pfälzischen Behörden eine Unterscheidung zwischen „Jugendarbeit im Sport“ und „Sportlicher Jugendarbeit“ erfolgt. Wie bereits in der aktuellen lmpfkampagne „lmpfen ist die beste Verteidigung des Landessportbundes deutlich wird, möchte sich der organisierte Sport mit seinen über 400.000 ehrenamtlich Engagierten beim Thema lmpfen nicht vordrängeln. Allerdings sind die Sportvereine im Land durch die Bekanntgabe der Priogruppe 3 verunsichert. Jetzt ist es die Aufgabe der Landesregierung dem Großteil der Ehrenamtlichen im Sport zu erklären, warum sie keine gesetzlich anerkannte Jugendarbeit leisten.

Dem organisierten Sport und insbesondere der wertvollen sozialen Arbeit der knapp 6.000 Sportvereine mit über 500.000 Kindern und Jugendlichen werden somit erneut ihr vielfach bestatigtes und nachgewiesenes Bildungspotenzial abgesprochen, der klassische Breitensport im Verein wird mit dem „Hochleistungssport“ gleichgesetzt und in dieser Richtung abgestempelt“, kritisiert Martin Hämmerle, Leiter der Sportjugend im Landessportbund Rheinland-Pfalz. „Sport und Leistung lassen sich nicht trennen und der Vereinssport vermittelt neben dem Gesundheitseffekt auch weitere Kompetenzen und Werte an die Kinder und Jugendlichen, sodass wir eine Gleichbehandlung von „Jugendarbeit im Sport“ und „Sportlicher Jugendarbeit“ fordern“, so Hämmerle weiter.

Erste Öffnungsschritte für den Sport – 17. CoBeLVO

Am Montag, den 8. März trat die neue Corona-Bekämpfungsverordnung (17. CoBeLVO) in Kraft, die am 3. März von Bund und Ländern in einer Videoschaltkonferenz beschlossen wurde. Darin werden erste Öffnungsschritte für den Breitensport verkündet.


1.Öffnungsschritt (ab 8. März)

7-Tages-Inzidenz von unter 50 Neuinfektionen:

  • kontaktfreier Sport im Außenbereich (einzeln; kleine Gruppen bis max. 10 Personen und zusätzlich ein*e Trainer*in)

7-Tages-Inzidenz von zwischen 50 und 100 Neuinfektionen:

  • kontaktfreier Sport im Außenbereich (max. 5 Personen aus 2 Haushalten; Trainingsgruppen mit bis zu 20 Personen bis max. 14 Jahren und einem Trainer/ einer Trainerin)

 

Das normale Training und Wettkampfsport bleiben weiterhin bis zum 28. März 2021 untersagt.

Zuschauer*innen sind bisher nicht zugelassen, ausgenommen davon sind Verwandte ersten und zweiten Grades bei der sportlichen Betätigung Minderjähriger.

Weiter geschlossen bleiben Fitnessstudios, Schwimmbäder, Tanzschulen und Hallensport im Allgemeinen.

Im Außenbereich ermöglicht die neue Corona-Bekämpfungsverordnung kontaktfreies Training sowohl einzeln, als auch in kleinen Gruppen bis max. 10 Personen und zusätzlich ein*e Trainer*in.

Sport in Gruppen ist in Trainingsgruppen mit bis zu 20 Personen bis max. 14 Jahren und einem Trainer/ einer Trainerin erlaubt.


2. Öffnungsschritt (ab 22. März)

7-Tages-Inzidenz von unter 50 Neuinfektionen:

  • kontaktfreier Sport im Innenbereich
  • Kontaktsport im Außenbereich

7-Tages-Inzidenz von zwischen 50 und 100 Neuinfektionen:

  • kontaktfreier Sport im Innenbereich (nur mit tagesaktuellen COVID-19-Schnell-/ Selbsttest erlaubt)
  • Kontaktsport im Außenbereich (nur mit tagesaktuellen COVID-19-Schnell-/ Selbsttest erlaubt)

3. Öffnungsschritt (frühestens ab 5. April)

7-Tages-Inzidenz von unter 50 Neuinfektionen:

  • Kontaktsport im Innenbereich

7-Tages-Inzidenz von zwischen 50 und 100 Neuinfektionen:

  • kontaktfreier Sport im Innenbereich (ohne tagesaktuellen COVID-19-Schnell-/ Selbsttest erlaubt)
  • Kontaktsport im Außenbereich (ohne tagesaktuellen COVID-19-Schnell-/ Selbsttest erlaubt)

 

Steigt die 7-Tages-Inzidenz auf über 100 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner treten für den Sport wieder die Beschränkungen von vor dem 7. März in Kraft.

Über weitere Öffnungsschritte beraten die Bundeskanzlerin und Regierungschefs und Regierungschefinnen am 22. März.

Die aktuelle Corona-Bekämpfungsverordnung findet ihr hier.

Hier findet ihr ein Hygienekonzept für den Sport auf Außenanlagen.

Bewegung und Ernährung als Prophylaxe in Zeiten des Coronavirus

Auch wenn Wissenschaftler seit Wochen mit Hochdruck forschen: Bis Anfang 2021 wird es Experten zufolge noch dauern, bis ein Impfstoff gegen Covid-19 gefunden ist. Mindestens. Doch es gibt ein ganz einfaches Mittel, sein Immunsystem gegen Viren aller Art scharf zu stellen: Sport und Bewegung. SportInForm sprach mit dem Sport- und Ernährungsmediziner und Orthopäden Dr. Jens Stening vom Olympiastützpunkt (OSP) Bad Kreuznach, einem ausgewiesenen Experten zur Versorgung rheinland-pfälzischer Sportler*innen.
Bild Facharzt für Allgemeinmedizin, Orthopädie und Unfallchirurgie: Dr. Jens Stening. Foto: SpoMed-Zentrum Bad Kreuznach

Lesen Sie auf der Webseite des LSB das Interview mit den Tipps

Geschäftsstelle auf Notdienst

Der Sportbund Rheinhessen reagiert auf die aktuelle Corona-Krise mit einem weiteren Beitrag zur Eindämmung der Ausbreitung des Virus. Wir haben ab Mittwoch, 18.3.2020 weitestgehend geschlossen und einen Notdienst eingerichtet, der die Arbeitsabläufe beim Sportbund Rheinhessen sicherstellt. Mails werden weiterbearbeitet und für Fragen stehen Ihnen die Abteilungsleitungen Petra Bastian, Lena Hornberger und Thorsten Richter sowie Ilka Knobloch unter den gewohnten Telefonnummern weiter zur Verfügung. Der Publikumsverkehr ist in diesem Zuge vorläufig eingestellt.

Unsere Sportschule in Seibersbach wird ab sofort geschlossen. Wir werden von nun an im 14-tägigen Rhythmus überprüfen, ob wir die Schließung aufrechterhalten. Bitte beachten Sie dazu die jeweils aktuellen Hinweise auf unserer Homepage.

Wir bitten um Ihr Verständnis, wenn Anfragen in dieser Zeit ein wenig länger dauern als gewohnt.

 

***Frist zur Lizenz-Bezuschussung verlängert***

Die Frist zur Lizenz-Bezuschussung der Übungsleiter und Vereinsmanager wird vorerst auf den 30. April 2020 verschoben. Aufgrund der einzuschränkenden Sozial-Kontakte haben die Vereine damit einen Monat länger Zeit, die Unterschriften für die Zuschussanträge zu sammeln.

Coronavirus – Veranstaltungen abgesagt!

Liebe Mitglieder des Sportbundes Rheinhessen,

nach Rücksprache mit Präsident Klaus Kuhn und in Abstimmung mit den anderen Sportbünden des Landes gilt ab sofort für Veranstaltungen, Tagungen und Sitzungen des Sportbundes und der sportjugend Rheinhessen folgende Regelung, über die wir Sie, unsere Mitglieder, informieren möchten. Sowohl Sportbund als auch Sportjugend Rheinhessen werden aufgrund der hochdynamischen Ausbreitung des Coronavirus alle Präsenz-Veranstaltungen, -Sitzungen, – Lehrgänge und -Tagungen bis auf Weiteres – ein erster Zeithorizont gilt bis 30. April 2020 – absagen. Seitens der Abteilungsleiter und Referenten werden wir prüfen, ob Sitzungen und Tagungen nicht auch als Video- oder Telefonkonferenz durchgeführt werden können.

Wir werden regelmäßig die aktuelle Sachstandslage der Corona-Pandemie überprüfen und entsprechend entscheiden, wie wir weiter verfahren. Vor dem Hintergrund der Empfehlungen des Bundesgesundheitsministeriums und der Robert-Koch-Stiftung sehen wir uns in der Verantwortung, einen gesamtgesellschaftlichen Beitrag zu leisten, damit Neuinfektionen vermieden- und Infektionsketten unterbrochen werden. Nach aktueller Erkenntnislage sind zur Eindämmung der Corona-Infektionen Veranstaltungsabsagen eine Schutzmaßnahme mit hoher Wirksamkeit, weshalb wir uns hierzu entschieden haben.

Anfragen von Vereinen und Verbänden:
Es kommt in den letzten Stunden und Tagen immer häufiger zu Anfragen von Vereinen und Verbänden, die sich eine konkrete Aussage wünschen u.a. zur Durchführung von Mitgliederversammlungen, zur Aufrechterhaltung des Trainingsbetriebes oder zur Teilnahme an bzw. Ausrichtung von Wettkämpfen. Der Sportbund Rheinhessen ist jedoch nicht in der Lage, inhaltliche Bewertungen in Bezug auf die Corona-Epidemie vorzunehmen. Unser Ratschlag kann nur sein, Anordnungen, Vorgaben, Empfehlungen sowie Ge- oder Verbote – ganz aktuell (Stand Samstag, 14.3.2020/ 9.30 Uhr) werden in RLP Veranstaltungen mit mehr als 75 Personen verboten – von Behörden, insbesondere Gesundheitsämtern und den Landes- oder der Bundesregierung zu beachten und zu befolgen.

Insofern können auch Fragen, welche Veranstaltungen ein Verein oder Verband als Ausrichter absagen soll und welche er als Teilnehmer besuchen soll, seitens des Sportbundes Rheinhessen nicht mit Absolutheit beantwortet werden. Auch hier gilt: Mit Blick auf die Empfehlungen des Bundesgesundheitsministeriums und der Robert-Koch-Stiftung sehen wir uns gemeinsam mit den anderen Sportbünden (LSB, Pfalz, Rheinland), den Fachverbänden und auch den Vereinen in der Verantwortung einen gesamtgesellschaftlichen Beitrag zu leisten, damit Neuinfektionen vermieden- und Infektionsketten unterbrochen werden. Insofern gilt auch die Bitte an alle Vereine und Fachverbände, ebenfalls zu überprüfen, ob und wie der Betrieb im Einzelfall weitergehen muss und sollte. Insbesondere die Risikogruppen sollten beachtet werden, aber generell ist es auch in der Verantwortung jedes Einzelnen, eine schnelle Ausbreitung der Pandemie verhindern zu helfen.

Die allermeisten Vereine und Fachverbände haben bereits reagiert und den Sportbetrieb für eine bestimmte Zeit eingestellt. Diese Rückmeldung gab es in den vergangenen Stunden immer häufiger.

Mitarbeiterinformationen:
Über die einzelnen Schutz- und Hygienemaßnahmen, den konkreten Maßnahmenplan und Handhabungen bzgl. des Corona-Virus bei Erkrankung, Verdachtsmomenten, Kinderbetreuung, Quarantäne, weitere Fürsorgemaßnahmen und Arbeitsschutz haben wir beim Sportbund Rheinhessen umfangreich in einer kurzfristig einberufenen Betriebsversammlung informiert. Hier haben wir uns an Regelungen, die das Ministerium als Empfehlung herausgegeben hat, orientiert. Gerne unterstützen wir Sie bei der Beratung Ihrer Mitarbeiter, sofern wir es inhaltlich beantworten können.

Stetige Aktualisierungen zu dem Thema finden Sie auch auf unserer Homepage. Wir bleiben an dem Thema dran, werden auch im Falle einer gänzlichen Schließung öffentlicher Einrichtungen einen Notdienst beim Sportbund Rheinhessen vorhalten. Entsprechende Vorbereitungen sind getroffen. Für Rückfragen stehen meine Kolleg*innen und ich natürlich jederzeit zur Verfügung – bitte schicken Sie Ihre Fragen zunächst per Mail an den entsprechenden Mitarbeiter (https://sportbund-rheinhessen.de/wir-uber-uns/team/) zu, damit wir die Masse der Anfragen entsprechend abarbeiten können.

Viele Grüße aus Mainz und bleiben Sie gesund!

 

Folgende Veranstaltungen des Sportbundes und der Sportjugend Rheinhessen sind zunächst davon betroffen:

14. März 2020 – Vereinsfeste richtig feiern in Mainz

14. März 2020 – Deutsches Sportabzeichen Fortbildung zur Erlangung der Prüfberechtigung Leichtathletik

17. März 2020 – Sportabzeichenprüfer-Sitzung in Worms-Pfeddersheim

20. März 2020 – Lehrertag in Mainz

21.März 2020 – Motivation für Alle in Alzey

21. März 2020 – Basisqualifikation Übungsleiter Teil 2 (Blended Learning)

25. März 2020 – Sportabzeichenprüfer-Sitzung in Alzey

26. März 2020 – Sportabzeichenprüfer-Sitzung in Mainz

28. März 2020 – Abschlusstreffen Projekt „Wir schauen hin – keine Chance für sexualisierte Gewalt“ in Mainz

31. März 2020 – Jugendvollversammlung der Sportjugend Rheinhessen in Mainz

04. April 2020 – Indoor-Klettern in Mainz

21. April 2020 – Sportbund Hauptausschuss

23. April 2020 – Preisverleihung Sportabzeichen-Wettbewerb für Unternehmen

25. April 2020 – Freeletics in Mainz

Das erste Wochenende der Jugendleiter-Ausbildung (04. + 05. April 2020) wird voraussichtlich verschoben. Nähere Infos hierzu folgen.

 

***Frist zur Lizenz-Bezuschussung verlängert***

Die Frist zur Lizenz-Bezuschussung der Übungsleiter und Vereinsmanager wird vorerst auf den 30. April 2020 verschoben. Aufgrund der einzuschränkenden Sozial-Kontakte haben die Vereine damit einen Monat länger Zeit, die Unterschriften für die Zuschussanträge zu sammeln.

In dringenden Fällen und Fragen können Sie sich – per Mail – an info@sportbund-rheinhessen.de wenden.