Landespräventionspreis: Noch bis 28. Februar bewerben

Kriminalprävention nimmt eine wichtige Rolle bei der Gestaltung einer gewaltfreien Gesellschaft und der Aufrechterhaltung der inneren Sicherheit ein. Aufgrund der sich rasant verändernden Gesellschaft steht die Kriminalprävention kontinuierlich neuen Herausforderungen gegenüber. Es gilt daher, den jeweiligen Entwicklungen angepasst, neue kriminalpräventive Konzepte zu entwickeln. Die Bewältigung dieser Herausforderung ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe und bedarf des großen Engagements vieler Akteur*innen. Besonders herausragende kriminalpräventive Projekte verdienen eine besondere Würdigung, daher vergibt der rheinland-pfälzische Landespräventionsrat erneut den Landespräventionspreis. Bewerbungsschluss ist der 28. Februar 2022.

Die Ausschreibung erfolgt seit 2019 im Rhythmus von zwei Jahren. Ziel ist es, die Arbeit der Projektemacher*innen auszuzeichnen und die erfolgreichen Konzepte landesweit vorzustellen. Dadurch sollen weitere Akteur*innen angeregt werden, im Rahmen ihres eigenen Wirkungskreises einen Beitrag zur Kriminalprävention zu leisten.

 

Bewerben können sich Gruppen, Vereine, Verbände, Schulen, Hochschulen, soziale Einrichtungen, Behörden, Kriminalpräventive Gremien, Einzelpersonen und sonstige Institutionen mit Sitz in Rheinland-Pfalz. Eingereicht werden können alle Projekte sowie Initiativen und Strategien, die mit neuen und innovativen Ansätzen kriminalpräventiven Herausforderungen begegnen. Wichtig ist, dass die Maßnahmen eindeutig kriminalpräventiven Charakter aufweisen. Themen können beispielsweise sein: Jugendgewalt, sexueller Missbrauch, Rechtsextremismus, Alkoholmissbrauch, Vandalismus, Zivilcourage, Sicherheit im Alter oder Internetkriminalität.

 

Die Projekte sollten die folgenden Merkmale aufweisen:

  • Vermittlung neuer Anregungen für die inhaltliche Arbeit,

  • Übertragbarkeit auf andere Bereiche,

  • Berücksichtigung der Gender-Perspektive,

  • Impulsgebung für die Zusammenarbeit und Vernetzung vorhandener Strukturen,

  • Einbindung in ein überregionales Projekt oder Förderung desgleichen,

  • Projektabschluss nicht länger als zwei Jahre zurückliegend und

  • Projektumsetzung, auch mit Dritten, in Rheinland-Pfalz.

Die Preisgelder betragen für die ersten drei Plätze insgesamt 6.000 Euro (3.000 Euro, 2.000 Euro, 1.000 Euro) und sind zweckgebunden für die Fortführung des bestehenden Projektes und/oder für die Entwicklung eines neuen kriminalpräventiven Projektes.

 

Eine unabhängige, interdisziplinäre Jury wählt die besten Projekte (1. – 3. Platz) aus. Bewertet werden auch die Originalität, der Grad der Zielerreichung und die Nachhaltigkeit sowie die Möglichkeit der Übertragung auf andere Regionen. Gewinner*innen werden schriftlich benachrichtigt. Die Preisverleihung erfolgt durch die Vorsitzende/ den Vorsitzenden des Landespräventionsrates Rheinland-Pfalz. Die Preisträger*innen verpflichten sich zur Teilnahme an der Preisverleihung.

 

Weitere Infos und Bewerbungen unter https://kriminalpraevention.rlp.de/de/unsere-themen/wettbewerbe/landespraeventionspreis/bewerbungsformular/

 

Ausschreibung

TSG Sprendlingen für Kinderschutz-Engagement ausgezeichnet

Bild: TSG Sprendlingen – v.l.n.r.: Carolin von der Weiden (2. Vorsitzende TSG Sprendlingen), Katrin Siemon (Sportjugend Rheinhessen) & Annerose Grundlich (1. Vorsitzende TSG Sprendlingen)

Das Wetter machte der öffentlichen Übergabe des Gütesiegels „Wir schauen hin“ am 26. September leider einen Strich durch die Rechnung. Eigentlich wollte Abteilungsleiterin Katrin Siemon an diesem Tag die Auszeichnung im Rahmen der Siegerehrung des Wißberglaufs 2021 übergeben.
Aufgrund der Wetterlage entfiel zwar die Siegerehrung, das Gütesiegel konnte aber dennoch an die beiden Vorsitzendinnen Annerose Grundlich und Carolin von der Weiden übergeben werden.

Wie auch die zuvor geehrten Vereine (die Sportjugend berichtete), hatte der Verein bereits 2019/2020 an dem Qualifizierungsprojekt „Wir schauen hin – Keine Chance für sexuelle Gewalt im Sport“ teilgenommen.
Im Rahmen des Projektes hatte der Verein sich vor allem auf die Schulung von Vorstand, Übungsleiter*innen und Trainer*innen konzentriert. Zudem wurde ein Beschwerdemanagement und Ansprechpartner*innen für das Thema installiert.

Mit der Übergabe des Gütesiegels an die TSG Sprendlingen konnte die Auszeichnung der acht Vereine die 2019/2020 am Qualifizierungsprojekt teilgenommen haben abgeschlossen werden.
Vor einigen Wochen startete der zweite Durchgang. 2021/22 werden 13 Vereine an dem Projekt teilnehmen und erste Schulungen haben bereits stattgefunden.

Sie möchten ihren Verein für das Thema fit machen? Sie haben Fragen zum Thema Prävention sexualisierter Gewalt oder suchen Unterstützung? Auf unseren Informationsseiten finden sie weiterführende Informationen und Ansprechpartner*innen.

Drei Vereine für Engagement im Kinderschutz ausgezeichnet

In den vergangenen Tagen konnte die Sportjugend Rheinhessen gleich drei Vereine für ihr Engagement im Kinderschutz auszeichnen.

Der SV 1921 Guntersblum, der TV Klein-Winternheim und der TSV SCHOTT Mainz hatten bereits 2019/2020 am Qualifizierungsprojekt „Wir schauen hin! – Keine Chance für sexualisierte Gewalt im Sport“ teilgenommen. Leider konnte aufgrund der Pandemie die Übergabe der Gütesiegel erst jetzt erfolgen.

 

TSV SCHOTT Mainz

Am 08. September konnte Abteilungsleiterin Katrin Siemon das Gütesiegel an den TSV SCHOTT Mainz übergeben. Stellvertretend für den Verein nahm Annett Boller die Auszeichnung entgegen.

Der TSV SCHOTT hatte sich während der Arbeit am Projekt vom allem auf die Weiterbildung der Übungsleiter*innen, Trainer*innen und Betreuer*innen konzentriert. Sie erhielten eine Schulung zum Thema anhand derer Verhaltensregeln festgelegt wurden. Des Weiteren fordert der Verein die Unterschrift eines Verhaltenskodex und die Vorlage des Führungszeugnisses.

 

SV 1921 Guntersblum

Am 10. September konnten die Sportjugendmitarbeiter*in Katrin Siemon und Pascal Baumann das Kinderschutz-Gütesiegel an den SV 1921 Guntersblum überreichen. Im Rahmen der Präsentation der Festschrift zum 100-jährigen Bestehen des Vereins nahmen der Vorsitzende Christoph Rodrian sowie Jugendwart Marcel Kaiser das Gütesiegel entgegen.

Neben den Pflichtbausteinen hatte der Verein im Rahmen des Projektes eine Risikoanalyse für den Verein erstellt. In der Auseinandersetzung mit den vereinsinternen Strukturen sollen Schwachstellen gefunden und Gefahrenpotentiale bewusst werden.

 

TV Klein-Winternheim

Im Rahmen der Vereinsmeisterschaft am 13. September konnte Katrin Siemon das Gütesiegel an Jugendwartin Annika Groß-Baatsch und Kinderwartin Susanne Schwark übergeben. Sie hatten das Projekt im Verein begleitet und werden auch in Zukunft als Ansprechpartnerinnen zum Thema Prävention agieren.

Im Rahmen des Projektes hatte der Verein u.a. einen Präventionstag veranstaltet, der sich sowohl an die Kinder als auch die Eltern und Übungsleiter richtete. Neben Selbstbehauptungskursen für Kinder und Jugendliche wurde ein Elternworkshop angeboten. In dem von der Polizeiliche Prävention des
Polizeipräsidiums Mainz geleiteten Seminars wurden Kernfragen wie „Welche Gesichter hat (sexueller) Missbrauch?“, „Wie schütze ich mein Kind vor (sexuellem) Missbrauch?“ & „Wer kann Täter sein?“ angesprochen und die Eltern entsprechend geschult.

 

Sie möchten ihren Verein für das Thema fit machen? Sie haben Fragen zum Thema Prävention sexualisierter Gewalt oder suchen Unterstützung? Auf unseren Informationsseiten finden sie weiterführende Informationen und Ansprechpartner*innen.

 

PSG-Projekt 2021- Digitaler Auftakt geglückt

Die zweite Runde des Kinderschutzprojektes „Wir schauen hin – Keine Chance für sexualisierte Gewalt“ startete am 27. Februar mit einer digitalen Auftaktveranstaltung.

Von 49 Vereinen und Verbänden, nehmen in diesem Jahr insgesamt 14 Vereine aus Rheinhessen teil.

Beim Projektauftakt hatten die Teilnehmer*innen die Gelegenheit sich kennenzulernen und gegenseitig auszutauschen und wurden genauer über die Inhalte des Projektes informiert. Bis zum Ende der Projektphase im Sommer 2022, implementieren die teilnehmenden Vereine in einer 12-monatigen Projektphase mindestens sieben Präventionsbausteine. Bei der direkten Umsetzung im eigenen Verein oder Verband unterstützen geschulte Fachkräfte der Sportbünde.

Mitte Juni steht die Schulung der Teilnehmer*innen zur Qualifizierung als Ansprechpersonen an.

Darauf folgt die 12-monatige Projektphase und im Sommer 2022, nach erfolgreicher Umsetzung des Projekts, dann die Auszeichnung und Prämierung der Vereine und Verbände.

Sie haben Fragen zum Thema Kinderschutz?

Unsere Mitarbeiterin Aline Bessling steht Ihnen jederzeit unter der Telefonnummer 06131-2814 218 oder per Mail a.bessling@sportbund-rheinhessen.de zur Verfügung.

 

Jetzt bewerben! – PSG-Projekt geht in 2. Runde

„Wir schauen hin – keine Chance für sexualisierte Gewalt“ – Unter diesem Motto setzen der Landessportbund Rheinland- Pfalz, die Sportjugenden Rheinhessen, Rheinland sowie Pfalz in einem Gemeinschaftsprojekt einen weiteren Beitrag zum Kinder- und Jugendschutz im rheinland-pfälzischen Sport. Auch der Sport steht in der Verantwortung, das Wohl der ihnen anvertrauten Kinder  und Jugendlichen bestmöglich vor Gewaltübergriffen zu schützen. Deshalb, und in Anlehnung an die Resolution „Missbrauch von Schutzbefohlenen“, die anlässlich der LSB-Mitgliederversammlung 2010 verabschiedet wurde, engagieren sich die oben genannten Verbände seit vielen Jahren im Themenfeld „Gegen sexualisierte Gewalt im Sport“. Gemeinsames Ziel  ist es, rheinland-pfälzische Vereine und Verbände für das schwierige Thema zu sensibilisieren und dafür zu sorgen, dass vor Ort entsprechende Schutzmaßnahmen verankert werden.

Den Flyer mit allen weiteren Informationen finden Sie hier…

FV 1919 Budenheim nimmt Kinderschutz ernst

Sportjugend Rheinhessen zeichnet FV 1919 für Teilnahme an Projekt aus

Der FV 1919 Budenheim wurde für die erfolgreiche Teilnahme am Projekt „Wir schauen hin – Keine Chance für sexualisierte Gewalt“ ausgezeichnet. Damit leistet der Verein einen wichtigen Beitrag zum Kinder- und Jugendschutz im rheinland-pfälzischen Sport und setzt ein wichtiges Zeichen in der internen und externen Positionierung in dieser bedeutsamen Thematik.

„Wir gratulieren dem FV 1919 Budenheim für eine vorbildliche Präventionsarbeit, die nun in Form eines Siegels am eigenen Vereinsheim sichtbar ist“, sagt Aline Bessling, Projektleiterin für den Bereich „Sexualisierte Gewalt im Sport“ bei der Sportjugend Rheinhessen. Die komplett überarbeitete Homepage des Vereins verweist auf die Auszeichnung.

Die Präventionsarbeit beinhaltet ein Kinderschutzkonzept mit verschiedenen Bausteinen, die die Schwerpunkte auf die Sensibilisierung der Mitglieder des Vereins setzt sowie zu strukturelle Anpassungen – wenn nötig – verpflichtet.

Wenn auch Sie Fragen zum Thema Kinderschutz und zur Umsetzung von Präventionsmaßnahmen haben, steht Ihnen unsere Mitarbeiterin Aline Bessling jederzeit unter der Telefonnummer 06131-2814 218 oder per Mail: a.bessling@sportbund-rheinhessen.de zur Verfügung.

Weitere Infos zum Thema unter: https://sportjugend-rheinhessen.de/kinderschutz-im-sportverein/

 

Engagiert im Kinderschutz – TTV Nierstein erhält Auszeichnung

„Wir schauen hin – Keine Chance für sexualisierte Gewalt“ – Unter diesem Motto setzten der LSB Rheinland-Pfalz und die drei regionalen Sportjugenden im vergangenen Jahr in einem Gemeinschaftsprojekt einen Beitrag zum Kinder- und Jugendschutz im rheinland-pfälzischen Sport.

Ziel des Projektes ist es, ein Kinderschutzkonzept im Verein zu implementieren. Bei der Umsetzung der entsprechenden Präventionsmaßnahmen wurden die teilnehmenden Sportvereine- und verbände von März 2019 bis März 2020 von der jeweiligen Organisation unterstützt und beraten.

Das erarbeitete Kinderschutzkonzept weist 14 Präventionsbausteine auf, von denen drei (Ansprechpartner*in für das Thema PSG, Verhaltensregeln für Mitglieder, Mitarbeiter*innen und Eltern sowie Schulungen zu dem Thema PSG) verpflichtend für eine Auszeichnung sind.

Wir freuen uns sehr, acht Sportvereine aus Rheinhessen für die erfolgreiche Teilnahme am Projekt auszeichnen zu können – so auch den TTV Nierstein. Dem TTV ist es gelungen, die Pflichtbausteine umzusetzen und darüber hinaus noch weitere präventive Maßnahmen einzuführen. So ist der Verein der Rahmenvereinbarung nach §72a SGB VIII beigetreten, was dazu verpflichtet die erweiterten Führungszeugnisse der Übungsleiter*innen einzusehen. Zudem wurden Schulungen von eingeladenen Experten zum Thema „Prävention sexualisierter Gewalt“ für interne sowie externe Personen angeboten und durchgeführt. Es gibt ein weitreichendes Informationsangebot, das das Thema immer wieder aufgreift, sodass Mitglieder, Eltern und Interessierte auf vielen öffentlichen Kanälen auf dem aktuellen Stand gehalten werden.

Wir gratulieren dem TTV Nierstein, den wir als ersten Verein offiziell für die erfolgreiche Teilnahme an unserem Projekt „Wir schauen hin – keine Chance für sexualisierte Gewalt im Sport“ auszeichnen. Neben dem Siegel „Engagiert im Kinderschutz“ erhält der Verein eine Prämie in Höhe von 500,00 € für die Jugendarbeit.

Wir bedanken uns bei allen teilnehmenden Vereinen und sind sehr stolz darauf, dass viele Vereine in Rheinhessen bereits eine vorbildliche Präventionsarbeit leisten!

Wenn auch Sie Fragen zum Thema Kinderschutz und zur Umsetzung von Präventionsmaßnahmen haben, steht Ihnen unsere Mitarbeiterin Aline Bessling jederzeit unter der Telefonnummer 06131-2814 218 zur Verfügung.

Engagiert im Kinderschutz!

Am 27. Mai 2020 fand die digitale Abschlussveranstaltung des Kinderschutzprojektes „Wir schauen hin – Keine Chance für sexualisierte Gewalt im Sport“ statt. Ein Gemeinschaftsprojekt des Landessportbundes Rheinland-Pfalz und den regionalen Sportbünden Rheinland, Pfalz und Sportbund Rheinhessen. Projektleiter war Oliver Kalb, seit vielen Jahren Ansprechpartner für das Thema Kinderschutz beim Landessportbund Rheinland-Pfalz. mehr…