Zwei neue Mitarbeiterinnen bei der Sportjugend Rheinhessen

Katrin Siemon und Lena Lander sind für die Sportjugend tätig

Mit zwei Neueinstellungen in unserer Sportjugend-Abteilung finden die Personal-Rochaden auf der Geschäftsstelle des Sportbundes Rheinhessen langsam ein Ende. Begonnen hatte der Verschiebebahnhof im Dezember des vergangenen Jahres mit der Pensionierung des ehemaligen Geschäftsführers Joachim Friedsam. Ihn beerbte Thorsten Richter, dessen Stelle als Abteilungsleiter Kommunikation & Vereinsentwicklung von Lena Hornberger übernommen wurde. Die wiederum war bis dato als Abteilungsleiterin der Sportjugend Rheinhessen tätig, weshalb auch diese Stelle neu besetzt werden musste. Als ihre Nachfolgerin ist seit Mitte April Katrin Siemon neu im Amt. Bei der Sportjugend wird aber noch eine zweite Stelle frei, denn Aline Bessling wechselt in die Abteilung Qualifizierung des Sportbundes und übernimmt dort für die Ende Juni in Rente gehende Petra Bastian die Abteilungsleitung. Zeitgleich mit Siemon kam so mit Lena Lander noch eine zweite Neue zur Sportjugend, die zunächst als Teilzeitkraft im Bereich Qualifizierung tätig ist. Wir stellen euch die beiden neuen Mitarbeiterinnen hier kurz vor und lassen sie die gleichen drei Fragen beantworten:

 

Katrin Siemon ist 42 Jahre alt, verheiratet und hat einen kleinen Sohn. Die gebürtige Brandenburgerin lebt seit dem Jahr 2000 in Mainz, wo sie ein Anthropologie-Studium mit den Nebenfächern Sport und Soziologie absolvierte. Im Anschluss arbeitete sie als hauptamtliche Jugend-Referentin zunächst zwei Jahre für den Bundesverband Deutscher Gewichtheber und dann neun Jahre für den Deutschen Volleyball-Verband.

Wie bist du zur Sportjugend Rheinhessen gekommen?

Ich habe nach meinem Studium hier schon mal kurz in einer Art Praktikum gearbeitet. Das hat mich damals überhaupt erst auf die Idee gebracht, als Jugend-Referentin für einen Sport-Verband zu arbeiten. Danach habe ich über die sozialen Medien die Sportjugend Rheinhessen immer im Auge behalten. Zu Beginn des Jahres habe ich dann die Ausschreibung gesehen und mich beworben, denn es ist eine große Erleichterung, nicht mehr nach Frankfurt pendeln zu müssen. Ich dachte mir, es ist doch toll in Mainz zur arbeiten und dann auch noch in einer Organisation, die ich schon gut kenne.

Wo liegen die Schwerpunkte deiner Arbeit?

In erster Linie kümmere ich mich um die Projekte der Sportjugend wie Spendenaktionen oder Ferien am Ort. Prävention sexualisierter Gewalt ist ein weiterer Schwerpunkt – hier muss noch viel Aufklärungsarbeit bei den Vereinen und Fachverbänden geleistet werden. Weitere Aufgabengebiete lerne ich auch gerade erst kennen, ich befinde mich ja noch in der Einarbeitungszeit.

Welche Rolle spielt der Sport in deiner Freizeit?

Ich habe schon in meiner Jugend Handball gespielt und war nach meinem Umzug nach Mainz viele Jahre für die SG TSG/DJK Mainz-Bretzenheim aktiv. Bei der SG bin ich auch heute noch im Handball engagiert: zum einen als Jugendleiterin für den weiblichen Bereich, zum anderen trainiere ich die Krabbler – das sind die Kinder zwischen drei und fünf Jahren, zu denen auch mein Sohn gehört. Nebenbei helfe ich auch noch in einem kleinen Team mit, das sich um die sozialen Medien des Vereins kümmert. Neben dem Handball gehe ich ab und zu noch laufen.

 

 

Lena Lander ist 25 Jahre alt und kommt aus Worms. An der Deutschen Sporthochschule in Köln studierte sie Sportwissenschaften und verbrachte nach Abgabe ihrer Bachelor-Arbeit den Winter 2019/20 als Snowboard-Lehrerin in Österreich. Die Corona-Pandemie zwang sie im März 2020 zur Rückkehr in die Heimat und erschwerte auch die anschließende Suche nach einem Arbeitsplatz, weshalb sie übergangsweise im Einzelhandel jobbte.

Wie bist du zur Sportjugend Rheinhessen gekommen?

Mein erster Kontakt mit der Sportjugend war im Jahr 2019, als ich die Auszeichnung “Junges Ehrenamt im Sport” erhielt. Ein Jahr später habe ich meine Jugendleiter-Lizenz gemacht und dabei auch einige Leute bei der Sportjugend kennen gelernt. Nach einer Bewerbung Anfang 2021 wurde mir dann die halbe Stelle im Bereich Qualifizierung angeboten, die von jetzt 20 Stunden wöchentlich ab Juli auf 29 Stunden ausgeweitet wird. Nebenbei arbeite ich noch einen Tag pro Woche in einem Reha-Zentrum und halte dort Kurse.

Wo liegen die Schwerpunkte deiner Arbeit?

Ich bin zuständig für die Qualifizierung der Sportjugend, womit sich meine Aufgaben um die Organisation der Aus- und Fortbildungen, sowie um die Teilnehmerverwaltung drehen. Beispielsweise plane ich den Lehrgang zur Jugendleiter-Lizenz und führe ihn in Teilen selbst durch. Für den Rest des Lehrgangs und sonstige Seminare suche ich nach externen Referenten. Ich bin auch auf der Suche nach neuen Themenfeldern für Lehrgänge und den passenden Referenten dazu, die diese dann durchführen können – egal ob online oder in Präsenz.

Welche Rolle spielt der Sport in deiner Freizeit?

Vor meinem Studium habe ich auf Leistungssport-Ebene Leichtathletik betrieben und Rock’n’Roll getanzt. Heute gilt meine Vorliebe dem Snowboard, das ich auch als Übungsleiterin unterrichte. Im Skiclub Worms-Wonnegau bin ich Beisitzer Jugend und kümmere mich mit meinem Freund, der Jugendleiter ist, um die Nachwuchsarbeit. Ansonsten mache ich viel für meine Fitness. Mit dem Trampolin halte ich auch Kurse in Jumping Fitness, was wegen Corona momentan aber leider nicht möglich ist.

 

Das Sportjugend-Team wünscht euch beiden einen guten Start und freut sich auf eine gute Zusammenarbeit!