Beteiligung an Forschungsprojekt „SicherImSport“

Bislang einmalige Studie untersucht sexualisierte Gewalt im Breitensport / Online-Befragung von Vereinsmitgliedern und Funktionär*innen

Mit dem Start der Online-Befragungen nimmt die größte deutsche Breitensport-Studie zu sexualisierten Grenzverletzungen, Belästigung und Gewalt deutlich an Fahrt auf. Auch der Landessportbund Rheinland-Pfalz und die Sportjugenden Rheinhessen, Rheinland und Pfalz beteiligen sich am Forschungsprojekt „SicherImSport“.

Die Sportjugend Rheinhessen engagiert sich bereits seit einigen Jahren im Kinderschutz. Gemeinsam mit dem Landessportbund Rheinland-Pfalz und den anderen Sportjugenden wurden hierzu bereits eine Fülle an konkreten Schutzmaßnahmen in den Strukturen des rheinland-pfälzischen Sports umgesetzt. Das bisherige Engagement soll nun durch die Teilnahme an einer durch den Landessportbund Nordrhein-Westfalen geförderten Studie ausgebaut werden. Eine anonyme Online-Befragung ist in dieser Woche gestartet, zu der Sportler*innen ab dem 16. Lebensjahr aufgerufen werden. Erste Ergebnisse werden für den Herbst erwartet.

Neben Rheinland-Pfalz haben sich acht weitere Landessportbünde dem in dieser Form bislang einmaligen Projekt aus Nordrhein-Westfalen angeschlossen. Die anonymisierten Forschungsergebnisse sollen helfen, die künftige Präventionsarbeit im organisierten Sport gemeinsam sinnhaft weiterentwickeln zu können. „Die aus unserer Sicht überfällige Studie wird einen wesentlichen Beitrag dabei leisten, wenn es darum geht, Sportorganisationen als verlässliche und sichere Orte für Kinder, Jugendliche und Erwachsene zu stärken“, betont LSB NRW-Vorstand Martin Wonik. Die Expert*innen versprechen sich ein aussagekräftiges Bild der Situation im Breitensport mit seinen Risikofaktoren wie Abhängigkeiten und hierarchischen Machtverhältnissen. Tatsächlich ist bis dato unklar, wie häufig es im gemeinnützig organisierten Vereinssport zu Belästigung und Gewalt kommt oder wie die Tatumstände sind.

Weitere Infos zur Studie unter http://go.lsb.nrw/sicherimsport.

Sie möchten an der Befragung teilnehmen?

Fachverbände und Vereine erhalten ein persönliche Anschreiben.

Vereinsmitglieder ab dem 16. Lebensjahr können über nachfolgenden Link an der Befragung teilnehmen:

https://ww2.unipark.de/uc/Vereinsmitgliederbefragung_SicherImSport/

PSG-Projekt 2021- Digitaler Auftakt geglückt

Die zweite Runde des Kinderschutzprojektes „Wir schauen hin – Keine Chance für sexualisierte Gewalt“ startete am 27. Februar mit einer digitalen Auftaktveranstaltung.

Von 49 Vereinen und Verbänden, nehmen in diesem Jahr insgesamt 14 Vereine aus Rheinhessen teil.

Beim Projektauftakt hatten die Teilnehmer*innen die Gelegenheit sich kennenzulernen und gegenseitig auszutauschen und wurden genauer über die Inhalte des Projektes informiert. Bis zum Ende der Projektphase im Sommer 2022, implementieren die teilnehmenden Vereine in einer 12-monatigen Projektphase mindestens sieben Präventionsbausteine. Bei der direkten Umsetzung im eigenen Verein oder Verband unterstützen geschulte Fachkräfte der Sportbünde.

Mitte Juni steht die Schulung der Teilnehmer*innen zur Qualifizierung als Ansprechpersonen an.

Darauf folgt die 12-monatige Projektphase und im Sommer 2022, nach erfolgreicher Umsetzung des Projekts, dann die Auszeichnung und Prämierung der Vereine und Verbände.

Sie haben Fragen zum Thema Kinderschutz?

Unsere Mitarbeiterin Aline Bessling steht Ihnen jederzeit unter der Telefonnummer 06131-2814 218 oder per Mail a.bessling@sportbund-rheinhessen.de zur Verfügung.

 

Jetzt bewerben! – PSG-Projekt geht in 2. Runde

„Wir schauen hin – keine Chance für sexualisierte Gewalt“ – Unter diesem Motto setzen der Landessportbund Rheinland- Pfalz, die Sportjugenden Rheinhessen, Rheinland sowie Pfalz in einem Gemeinschaftsprojekt einen weiteren Beitrag zum Kinder- und Jugendschutz im rheinland-pfälzischen Sport. Auch der Sport steht in der Verantwortung, das Wohl der ihnen anvertrauten Kinder  und Jugendlichen bestmöglich vor Gewaltübergriffen zu schützen. Deshalb, und in Anlehnung an die Resolution „Missbrauch von Schutzbefohlenen“, die anlässlich der LSB-Mitgliederversammlung 2010 verabschiedet wurde, engagieren sich die oben genannten Verbände seit vielen Jahren im Themenfeld „Gegen sexualisierte Gewalt im Sport“. Gemeinsames Ziel  ist es, rheinland-pfälzische Vereine und Verbände für das schwierige Thema zu sensibilisieren und dafür zu sorgen, dass vor Ort entsprechende Schutzmaßnahmen verankert werden.

Den Flyer mit allen weiteren Informationen finden Sie hier…

FV 1919 Budenheim nimmt Kinderschutz ernst

Sportjugend Rheinhessen zeichnet FV 1919 für Teilnahme an Projekt aus

Der FV 1919 Budenheim wurde für die erfolgreiche Teilnahme am Projekt „Wir schauen hin – Keine Chance für sexualisierte Gewalt“ ausgezeichnet. Damit leistet der Verein einen wichtigen Beitrag zum Kinder- und Jugendschutz im rheinland-pfälzischen Sport und setzt ein wichtiges Zeichen in der internen und externen Positionierung in dieser bedeutsamen Thematik.

„Wir gratulieren dem FV 1919 Budenheim für eine vorbildliche Präventionsarbeit, die nun in Form eines Siegels am eigenen Vereinsheim sichtbar ist“, sagt Aline Bessling, Projektleiterin für den Bereich „Sexualisierte Gewalt im Sport“ bei der Sportjugend Rheinhessen. Die komplett überarbeitete Homepage des Vereins verweist auf die Auszeichnung.

Die Präventionsarbeit beinhaltet ein Kinderschutzkonzept mit verschiedenen Bausteinen, die die Schwerpunkte auf die Sensibilisierung der Mitglieder des Vereins setzt sowie zu strukturelle Anpassungen – wenn nötig – verpflichtet.

Wenn auch Sie Fragen zum Thema Kinderschutz und zur Umsetzung von Präventionsmaßnahmen haben, steht Ihnen unsere Mitarbeiterin Aline Bessling jederzeit unter der Telefonnummer 06131-2814 218 oder per Mail: a.bessling@sportbund-rheinhessen.de zur Verfügung.

Weitere Infos zum Thema unter: https://sportjugend-rheinhessen.de/kinderschutz-im-sportverein/

 

Engagiert im Kinderschutz – TTV Nierstein erhält Auszeichnung

„Wir schauen hin – Keine Chance für sexualisierte Gewalt“ – Unter diesem Motto setzten der LSB Rheinland-Pfalz und die drei regionalen Sportjugenden im vergangenen Jahr in einem Gemeinschaftsprojekt einen Beitrag zum Kinder- und Jugendschutz im rheinland-pfälzischen Sport.

Ziel des Projektes ist es, ein Kinderschutzkonzept im Verein zu implementieren. Bei der Umsetzung der entsprechenden Präventionsmaßnahmen wurden die teilnehmenden Sportvereine- und verbände von März 2019 bis März 2020 von der jeweiligen Organisation unterstützt und beraten.

Das erarbeitete Kinderschutzkonzept weist 14 Präventionsbausteine auf, von denen drei (Ansprechpartner*in für das Thema PSG, Verhaltensregeln für Mitglieder, Mitarbeiter*innen und Eltern sowie Schulungen zu dem Thema PSG) verpflichtend für eine Auszeichnung sind.

Wir freuen uns sehr, acht Sportvereine aus Rheinhessen für die erfolgreiche Teilnahme am Projekt auszeichnen zu können – so auch den TTV Nierstein. Dem TTV ist es gelungen, die Pflichtbausteine umzusetzen und darüber hinaus noch weitere präventive Maßnahmen einzuführen. So ist der Verein der Rahmenvereinbarung nach §72a SGB VIII beigetreten, was dazu verpflichtet die erweiterten Führungszeugnisse der Übungsleiter*innen einzusehen. Zudem wurden Schulungen von eingeladenen Experten zum Thema „Prävention sexualisierter Gewalt“ für interne sowie externe Personen angeboten und durchgeführt. Es gibt ein weitreichendes Informationsangebot, das das Thema immer wieder aufgreift, sodass Mitglieder, Eltern und Interessierte auf vielen öffentlichen Kanälen auf dem aktuellen Stand gehalten werden.

Wir gratulieren dem TTV Nierstein, den wir als ersten Verein offiziell für die erfolgreiche Teilnahme an unserem Projekt „Wir schauen hin – keine Chance für sexualisierte Gewalt im Sport“ auszeichnen. Neben dem Siegel „Engagiert im Kinderschutz“ erhält der Verein eine Prämie in Höhe von 500,00 € für die Jugendarbeit.

Wir bedanken uns bei allen teilnehmenden Vereinen und sind sehr stolz darauf, dass viele Vereine in Rheinhessen bereits eine vorbildliche Präventionsarbeit leisten!

Wenn auch Sie Fragen zum Thema Kinderschutz und zur Umsetzung von Präventionsmaßnahmen haben, steht Ihnen unsere Mitarbeiterin Aline Bessling jederzeit unter der Telefonnummer 06131-2814 218 zur Verfügung.