Vollversammlung

Vollversammlung 2020 – Sportjugend Rheinhessen wählt neuen Vorstand – Franziska Moritz ist Vorsitzende

Mit der Wahl von vier neuen Vorstandsmitgliedern sowie einigen Änderungen der Jugendordnung standen bei der Jugendvollversammlung 2020 wichtige Entscheidungen an. Nach rund 90 Minuten stand in der zum ersten Mal als Online-Version ausgetragenen Vollversammlung der Sportjugend fest: Franziska Moritz ist neue Vorsitzende, Dominic Clos ihr Stellvertreter. Tobias Weyrich sowie Marius Pitsch komplettieren den Vorstand als neue Mitglieder. Tobias Mast, Andreas Schmitz und Nadine Nagel verbleiben in ihrem Amt als geborene Mitglieder. „Wir haben eine tolle Mannschaft in der Sportjugend zusammen und freuen uns auf die neuen Gesichter in unserem ehrenamtlichen Umfeld“, sagte Sportbund-Präsident Klaus Kuhn anschließend.

Neben „neu“ hätte Kuhn auch noch „jung“ dazulegen können. 21, 22, 23 und 30 – das sind nicht die Lottozahlen, sondern das Alter der neuen Vorstände. „Es ist immer ein Ziel in der Jugendarbeit, junge Menschen dafür begeistern und ihnen die Chance geben, sich ehrenamtlich auszuprobieren und für weitere Aufgaben zu entwickeln“, erläuterte die neue Vorsitzende. „Franzi“ Moritz zählt mit ihren 30 Lenzen zwar zu den älteren in diesem Sportjugend-Vorstand, im organisierten Sport ganz bestimmt aber nicht.

Das weiß sie selbst am besten: „2018 wurde ich zur stellvertretenden Sportkreisvorsitzenden gewählt und war definitiv nicht die Älteste, aber die einzige Frau“, sagt sie augenzwinkernd. Die Gymnasiallehrerin bringt alles mit, was eine Vorsitzende braucht.

Langjährige Erfahrung als Übungsleiterin in einem Verein. Beim TuS Trechtingshausen startete sie ihre ehrenamtliche Tätigkeit. Dort rückte sie 2012 auch in den Vorstand auf, ehe sie 2018 beim Sportbund Rheinhessen im Kreis Mainz-Bingen den Stellvertretenden Kreisvorsitz übernahm. Sie bringt also viel Erfahrung für ihre Führungsaufgabe mit.

Davon werden ihre Mitstreiter profitieren. Die beiden Sportstudenten Dominic Clos (Mitglied beim TV Hechtsheim) und Tobias Weyrich (DJK SF Budenheim), als auch der Bioinformatiker Marius Pitsch (DJK GW Bingen-Büdesheim) steigen erstmalig in ein Vorstandsamt eines Dachverbandes ein. Alle vier vereint der Wille, die Jugendarbeit im Sport voranzubringen und spannende Projekte anzugehen. „Wir wollen wirken und nicht warten“, beschreibt Moritz treffend. Dafür stehen ihnen auch noch Tobias Mast, Andreas Schmitz und Nadine Nagel zur Seite, die aus dem „alten“ Vorstandsteam verblieben sind. Sie werden – gemeinsam mit dem Geschäftsstellen-Team dafür sorgen, dass es Freizeiten, Bezuschussungen und Qualifizierungsmaßnahmen und vieles mehr geben wird.

Der Katalog der Aufgaben ist lang. Momentan nur ein wenig ausgebremst durch die Pandemie. „Das gibt uns Zeit, uns zu finden und Ideen auszuarbeiten“, zieht Hornberger das Positive aus der Krise. Mit den fertigen Konzepten in den Taschen soll es dann schnell gehen nach dem Corona-Stopp. Zwischenzeitlich sorgen Web-Seminare für Abwechslung bei den Sportlern. Hier tat sich die Sportjugend bereits im März besonders hervor. „Junge Menschen denken sehr digital, entsprechende Angebote brauchen wir dann auch“, berichtet Moritz. Der neue Vorstand möchte direkt loslegen – und darf es auch, denn die Wahl ist gültig und muss nicht erst langwierig ausgezählt werden.


 

Vollversammlung 2018 – Sportjugend Rheinhessen harmonisch und konstruktiv – Barclay wiedergewählt

Wichtige Entscheidungen mit der Neufassung der Satzung sowie der Wahl der Vorsitzenden standen bei der Vollversammlung der Sportjugend Rheinhessen im Vereinsheim der Fußballer der TSG Pfeddersheim auf der Tagesordnung. Positiv: In allem herrschte Einstimmigkeit bei den Voten. Darüber hinaus zeigte die Jugendabteilung des regionalen Sportbundes, wie sich eine Ehrung zeitgemäß und hilfreich für einen jungen Ehrenamtlichen aufbauen lässt.

Doch das Wichtigste zuerst: Sowohl die Wahl der Vorsitzenden als auch das Votum über die Abstimmung der Neufassung der Satzung erhielten volle Zustimmung der Delegierten. Unter den Augen von Präsident Magnus Schneider und dem Wormser Sportdezernent Uwe Franz präsentierte sich die rheinhessische Jugend einig und überzeugend. Setna C. Barclay, seit sechs Jahren an der Spitze der Sportjugend, stellte sich erneut zur Wahl – und bekam alle Stimmen, abgesehen von ihrer eigenen Enthaltung. „Die Einstimmigkeit freut mich und zeigt, dass wir den richtigen Weg bisher gegangen sind“, so Barclay. Nicht ohne Stolz verwies sie auf einige Meilensteine der vergangenen Legislaturperiode, zu denen die Landesjugendsportfeste in Ingelheim und Bingen ebenso gehörten wie die Umstrukturierung der Sportjugend auf der Geschäftsstelle. Unter anderem werden seit vergangenem Jahr die Ausbildungen in neuer, frischer Fassung durchgeführt. Zeitintensive Wochenendlehrgänge sind zeitgemäßen Tagesveranstaltungen gewichen. Darüber hinaus wird die Übungsleiter-C-Ausbildung, Profil Kinder- und Jugend, vom Landessportbund übernommen. Barclay wertet das als „folgerichtig, sind wir als regionaler Sportbund doch zuständig für die C-Ausbildung und unmittelbarer Ansprechpartner für unsere Vereine“. Neue Freizeitkonzepte sowie angepasste Fortbildungsinhalte beschreiben weiter den neuen Weg.

All diese Neuerungen benötigen natürlich auch entsprechende personelle Ressourcen. In diesem Bereich könnte es schon bald Zuwachs auf der Geschäftsstelle geben, hofft Barclay. „Wir haben einen Antrag für einen Bildungsreferenten gestellt.“ Ab einer gewissen Anzahl an bezuschussten Teilnehmertagen gibt es die Möglichkeit, über das Landesamt für Jugend Mittel für eine zusätzliche Stelle zu bekommen. Der Sport in Rheinland-Pfalz hat in den vergangenen Jahren so jeweils drei dieser Stellen erhalten. Nutznießer bisher war allein die Sportjugend des Landessportbundes. Barclay: „Wir wollen die drei Stellen jetzt prozentual auf die vier Sportjugenden aufteilen.“ Nun stehen zeitnah Gespräche an, wie die Mittel verteilt werden.

Die Neufassung der Satzung stellte Vanessa Reis, Abteilungsleiterin der Sportjugend Rheinhessen, vor. Neben vielen kleineren redaktionellen Änderungen sind es vor allem die Verschlankung des Vorstandes sowie die Möglichkeit, in Umlaufverfahren Entscheidungen herbeizuführen, die ins Auge fallen. Reis: „Wir passen uns den neuen Kommunikationswegen ein Stück weit an.“ Nach konstruktiver Diskussion stimmten alle Delegierten für die Neufassung.

Neu ist auch die Ehrung „Junges Ehrenamt im Sport“. Wer sich im Verein oder Verband einsetzt, kann künftig auch für kleinere Projekte und Einsätze geehrt werden. Neben der Urkunde winkt dabei auch ein Nachweis über ehrenamtliches Engagement, dass die Kinder und Jugendlichen ihrem Lebenslauf beilegen können. Barclay: „Damit wird ein Anreiz fürs Ehrenamt geschaffen und gleichzeitig eine sinnvolle Belohnung gegeben.“ Das scheidende Vorstandsmitglied Benedict Arnold sowie die zweite Vorsitzende Sabine Sigmund kamen danach in den Genuss, diese Ehrung zu erhalten. Barclay lobte beide für ihren unermüdlichen Einsatz für die Vereine in Rheinhessen.

Die absolut harmonische und von Inhalten geprägte Sitzung endete nach gut zwei Stunden.

 

 


Bericht zur Vollversammlung 2016